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Alle Meldungen im Überblick


  • © UN Photo/Kibae Park

    Brauchen Kleinbauern eigene Rechte – und wenn ja, welche?

    Seit Oktober 2012 beschäftigt sich der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen mit einer heiklen Frage: Haben und brauchen Bauern weltweit andere Rechte als der Rest der Menschheit? Besonders vulnerable Gruppen wie Frauen, Kinder und ethnische Minderheiten schützen die Vereinten Nationen bereits mit spezifischen Interpretationen der universellen Menschenrechte. Im Mai wurde in Genf nun zum vierten Mal über eine ähnliche Regelung für die Rechte der Bauern beraten. Der Agrarökonom Michael Brüntrup durchleuchtet in der jüngsten Ausgabe der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik den Entwurfstext. mehr

  • Meeresschutz: Handeln überfällig

    Erstmals hat sich eine UN-Konferenz dem nachhaltigen Schutz der Ozeane verschrieben. Die UN-Ozeankonferenz hat vom 5. Juni - 9. Juni in New York stattgefunden. Mit einer Diskussionsveranstaltung und einer Live-Schaltung ins UN-Hauptquartier griffen die DGVN und die Schwedische Botschaft in Berlin das Thema auf. Deutlich wurde, wie wichtig und gleichzeitig wie komplex ein Umsteuern ist. mehr

  • Ein afghanischer Mann steht in einem sonnenbestrahlten Weizenfeld und hat ein Bündel geernteten Weizen auf der Schulter

    Menschenrechte in der Landwirtschaft: mehr Schutz von Bäuerinnen und Bauern notwendig!

    Sie werden diskriminiert und marginalisiert: die Menschen, die ein Drittel der Welt ernähren, sind laut den Vereinte Nationen überproportional oft von Hunger und Armut betroffen. Die Nichtregierungsorganisation FIAN schätzt, dass 80 Prozent aller Hungernden in ländlichen Regionen leben. Davon sind rund die Hälfte in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft tätig – die Ernährungsquelle für fast 2 Milliarden Menschen. Deshalb kämpfen Menschenrechtsorganisationen seit über einem Jahrzehnt für eine Erklärung der Vereinten Nationen zum Schutz von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Die Verabschiedung dieser Erklärung ist aktuell wieder wahrscheinlicher und ihr Aushandlungsprozess beispielhaft für die Genese einer Menschenrechtserklärung. mehr

  • Politische Parteien: Schwachstelle der Nachhaltigkeitsarchitektur

    Es droht ein Trauerspiel. Während Regierungen in Bund und Ländern mit der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beginnen, wirken die sie tragenden Parteien davon auffällig unberührt und bleiben spürbar hinter den Dynamiken in Wirtschaft und Gesellschaft zurück. Adolf Kloke-Lesch vom Sustainable Development Solutions Network Germany (SDSN) fordert in der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), dass dieselben Politiker, die sich in zahlreichen Geleitworten und Grußworten zur Universalität der Agenda 2030 bekannt haben, dies nun kraftvoll auch auf ihren Parteitagen tun und in den Wahlprogrammen verbindlich ausdrücken müssen. mehr

  • „Make biodiversity great again!“

    Am von den Vereinten Nationen ausgerufenen internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai blicken viele besorgt in die USA. Dort hat Donald Trump in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft bewiesen, dass Umwelt- und Klimaschutz nicht zu den Prioritäten seiner Präsidentschaft zählen. Vielmehr versucht seine Administration, Umweltregulierungen aus der Obama-Ära zurückzufahren. mehr

  • Ein großer heller Sall mit Posterstellwänden, viele Menschen sehen sich interessiert um oder unterhalten sich

    Die „kleine“ Klimakonferenz in Bonn vom 8.-18. Mai 2017

    Indien und China werden ihre Klimaziele bis 2030 übererfüllen, so eine Untersuchung, die letzte Woche auf der Bonner Klimakonferenz vorgestellt wurde. Die USA zögern weiterhin mit einer Stellungnahme zum Klimaschutz. Kommt es zu einer Gewichtsverlagerung im weltweiten Kampf gegen den Klimawandel? mehr

  • Die Weltgesundheitsorganisation zwischen Hoffnung und Ernüchterung

    Im April machte die Weltgesundheits- organisation (WHO) mit gleich zwei optimistischen Berichten Hoffnung auf Erfolg im Kampf gegen globale Gesundheitsbedrohungen. In der Tat zeigen die gezielten Präventions- sowie Behandlungskampagnen der Organisation besonders im globalen Süden Wirkung. Getrübt wird das Bild durch die lange Liste akuter humanitärer Krisen und dem damit einhergehenden Zusammenbruch der Gesundheitssysteme in den betroffenen Regionen. Die Notlagen in Nigeria, Südsudan und dem Nahen Osten stellen die Organisation derzeit vor eine enorme Herausforderung. mehr

  • Marshallplan mit Afrika – Wirksamkeit der Entwicklungspolitik weiterdenken

    Der „Marshallplan mit Afrika“ von Entwicklungsminister Müller beinhaltet Eckpunkte für eine neue deutsche entwicklungspolitische Afrika-Strategie. Die Vorschläge verbinden öffentliche und private Entwicklungszusammenarbeit mit afrikanischen Ansätzen. Daneben bestehen zwei weitere Schwerpunkte zur Friedensicherung und Governance-Förderung. Um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent im Sinne der Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu erreichen, sollte laut Sarah Holzapfel und Alexandra Rudolpf vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik die Wirksamkeit der Entwicklungspolitik weitergedacht werden. mehr

  • © UN Women/Christopher Herwig

    Frauen, Männer und Extremismus

    Gewaltbereiter Extremismus nimmt zu. Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts stieg die Zahl der Todesopfer um fast das Neunfache: von 3.329 im Jahr 2000 auf 29.296 im Jahr 2015. Deshalb erklärte der neue VN-Generalsekretär die Extremismus- und Terrorismusprävention zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit. Im März schlug Guterres den Mitgliedstaaten im Rahmen der VN-Counter-Terrorism-Strategie die Gründung des neuen „Office of Counter-Terrorism“ vor; Extremismusprävention nimmt hierbei einen prominenten Platz ein. Unsere Autorin Kristina Lunz argumentiert, dass Geschlechterdynamiken dekonstruiert werden müssen, um Extremismus vollständig zu verstehen. Denn erst dann kann in einem zweiten Schritt nachhaltige Präventionsarbeit geleistet werden. mehr

  • Green Economy – Optionen für nachhaltigen Konsum

    Mit Ziel Nr. 12 haben nachhaltiger Konsum und Produktion explizit Aufnahme in die Ziele für Nachhaltige Entwicklung erhalten. Babette Never vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik schreibt, dass auf der wirtschaftlichen Angebotsseite die "Green Economy" mit Ressourceneffizienzstandards, Emissionsauflagen und grünen Investitionsanreizen für produzierende Gewerbe schon fast eine alte Bekannte ist. Doch auf der Nachfrageseite stand der Konsum bisher weniger im Fokus von Überlegungen zu nachhaltigen Wirtschaften. Was kann getan werden, um das Ziel zu erreichen? mehr