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Alle Meldungen im Überblick


  • Eine einfache Illustration: 8 Menschen in einer Reihe, der erste ist rot hervorgehoben

    Niemanden zurücklassen! UN-Bericht zu den nachhaltigen Entwicklungszielen 2016

    Noch immer lebt einer von acht Menschen auf der Welt in extremer Armut. Das diagnostizieren die Vereinten Nationen in ihrem Bericht „The Sustainable Development Goals Report 2016“. Es ist der erste der zukünftig jährlich erscheinenden Berichte zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele, die bis 2030 verwirklicht werden sollen. Dieser erste Bericht gibt einen Überblick über den Istzustand der nachhaltigen Entwicklung auf globaler und regionaler Ebene. mehr

  • AIDS besiegen – bis 2030?

    „Ich habe Angst, dass wir es nicht schaffen“. Mit diesen ernüchternden Worten eröffnete UNAIDS-Direktor Michel Sidibé die 21. Welt-Aids-Konferenz. Bis 2030 – so die Vision – soll Aids besiegt sein. Ein ambitioniertes Ziel. Das wissen auch die rund 18 000 Teilnehmer, die aus allen Teilen der Welt in die südafrikanische Küstenstadt Durban reisten. Mit sich brachten sie ihren Kampfesgeist. Den werden sie brauchen. mehr

  • Auf dem Bild sieht man den Saal, in dem sonst der UN-Sicherheitsrat tagt mit den Teilnehmern des High_level Political Forums 2016

    Deutsche Nachhaltigkeitspolitik auf dem Prüfstand: Bericht der Bundesregierung zum High-Level Political Forum on Sustainable Development

    Im Rahmen des High-Level Political Forums on Sustainable Development (HLPF), welches in New York vom 11. bis 20. Juli 2016 stattfand, stellte Deutschland als eines von 22 Ländern erstmals einen Bericht zum Stand der nationalen Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsagenda „Agenda 2030“ vor. mehr

  • Ein kleine landwirtschaftliche Anbaufläche mit kniehohen Grünpflanzen auf roter Erde, im Hintergrund Palmen

    Das übersehene Problem: Dürren in der Karibik

    „Dürren sind Ereignisse, die ganz langsam beginnen und deren Auswirkungen sich erst in Monaten oder sogar Jahren akkumulieren. Sie treten unregelmäßig auf, und deshalb sind sie viele Jahre lang in der Karibik unbeachtet geblieben.“ Das erfährt man aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO. Er soll dafür sensibilisieren, dass lang anhaltende Dürren die Ernährung und das Überleben der Menschen in der Karibik bedrohen. mehr

  • Fragmentierte Entwicklungszusammenarbeit im Zeitalter der 2030 Agenda

    Wie steht es um die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung? Dieser Frage stellen sich ab heute die Staatenvertreter bei der Tagung des hochrangigen Politischen Forums (High-level Political Forum, HLPF) für Nachhaltige Entwicklung in New York. Stephan Klingebiel, Timo Mahn und Mario Negre vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) glauben, dass ein Thema, das auf der Tagesordnung bisher weitgehend unberücksichtigt ist, enorm relevant für die Zukunft der Agenda ist: nämlich das Phänomen der "Fragmentierung" der Entwicklungszusammenarbeit. mehr

  • © UN Photo/Martine Perret

    Feminist Foreign Policy – für ein neues Paradigma für nachhaltigen Frieden?

    Terror, Konflikte und zunehmender Nationalismus - auch 2016 kommt die Welt nicht zur Ruhe. Was ist radikal genug um traditionelle Außenpolitik zu transformieren und nachhaltigen Frieden weltweit zu fördern? Kristina Lunz argumentiert in einem Meinungsbeitrag, dass internationale Politik feministischer werden muss. Die Wahl Schwedens, dessen Außenministerin Margot Wallström eine ‚feminist foreign policy’ verkündet hat, in den UN-Sicherheitsrat sieht sie als ein Zeichen der Hoffnung. mehr

  • Ashok-Alexander Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn (© Foto: Barbara Frommann/Bundesstadt Bonn)

    20 Jahre UN-Stadt Bonn - Interview mit dem Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan

    Im Jahr 1996 wurde Bonn offiziell "UN-Stadt". Fast 20 UN-Organisationen mit rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten am deutschen Standort der Vereinten Nationen und überschreiben ihre Arbeit mit dem Slogan "UNO in Bonn - für nachhaltige Entwicklung weltweit". Der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan beleuchtet im Interview die Präsenz der UN in Bonn, blickt auf 20 Jahre UN-Stadt Bonn zurück und formuliert seine Wünsche für die Zukunft. mehr

  • An einem Strand gehen zwei junge Menschen entlang, sie sind umgeben von großen Pfützen

    Klimawandel in Kiribati: Für eine „Migration in Würde“

    „All die Probleme haben zur Folge, dass ich gezwungen sein werde, meine Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen. Und das schmerzt mich zutiefst. Es macht mich sehr traurig, denn ich liebe meine Kultur und meine Identität, meine Freunde und meine Schule.“ So hat Kirita Moote, die als Teenager in Kiribati lebt, kürzlich in einem UNICEF-Beitrag ihre Zukunftssorgen beschrieben. Kiribati zählt zu den Staaten der Welt, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen ist. Um 5,9 cm ist der Meeresspiegel im Seegebiet des pazifischen Inselstaates in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen. Ebenso beunruhigend sind die heftigen Stürme, die immer wieder größere Teile des kleinen Landes überfluten lassen. mehr

  • Mahi, acht Jahre, aus Syrien in einer Berliner Flüchtlingseinrichtung © UNICEF/DT2016-45763/Ashley Gilbertson / VII Photo

    Zur Lage von Flüchtlingskindern in Deutschland

    Im vergangenen Jahr kamen circa 300 000 Flüchtlingskinder in Deutschland an – jeder dritte Flüchtling ist ein Kind. Die soeben erschienene UNICEF-Studie Lagebericht zur Situation der Flüchtlingskinder in Deutschland zeigt auf: Flüchtlignskinder haben oft keinen Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung oder der oft dringend nötigen psychosozialen Betreuung. Die Wartezeiten in den Erstaufnahmezentren liegt derzeit im Durchschnitt bei sechs Monaten, viel zu lang für Kinder, die oft auf der Flucht Schreckliches erlebt haben und die, wie alle Kinder, ein Recht auf ein „normales“, umsorgtes Leben haben. mehr

  • © UNHCR

    Weltflüchtlingstag: Langfristig, mühsam, ohne Erfolgsgarantie – und doch notwendig: Die „Bekämpfung“ von Fluchtursachen

    Der heutige Weltflüchtlingstag kommt mit einem neuen traurigen Rekord daher: Ende 2015 waren laut UNHCR 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – so viele wie nie zuvor. Trotz stark gestiegener Flüchtlingszahlen in Deutschland und Europa bleibt die so genannte globale Flüchtlingskrise vor allem eine Krise der armen Länder dieser Welt. Benjamin Schraven und Jörn Grävingholt unterstreichen in der "Aktuellen Kolumne" vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Notwendigkeit einer effektiven Bekämpfung von Fluchtursachen. mehr