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Alle Meldungen im Überblick


  • An einem Strand gehen zwei junge Menschen entlang, sie sind umgeben von großen Pfützen

    Klimawandel in Kiribati: Für eine „Migration in Würde“

    „All die Probleme haben zur Folge, dass ich gezwungen sein werde, meine Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu ziehen. Und das schmerzt mich zutiefst. Es macht mich sehr traurig, denn ich liebe meine Kultur und meine Identität, meine Freunde und meine Schule.“ So hat Kirita Moote, die als Teenager in Kiribati lebt, kürzlich in einem UNICEF-Beitrag ihre Zukunftssorgen beschrieben. Kiribati zählt zu den Staaten der Welt, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen ist. Um 5,9 cm ist der Meeresspiegel im Seegebiet des pazifischen Inselstaates in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen. Ebenso beunruhigend sind die heftigen Stürme, die immer wieder größere Teile des kleinen Landes überfluten lassen. mehr

  • Mahi, acht Jahre, aus Syrien in einer Berliner Flüchtlingseinrichtung © UNICEF/DT2016-45763/Ashley Gilbertson / VII Photo

    Zur Lage von Flüchtlingskindern in Deutschland

    Im vergangenen Jahr kamen circa 300 000 Flüchtlingskinder in Deutschland an – jeder dritte Flüchtling ist ein Kind. Die soeben erschienene UNICEF-Studie Lagebericht zur Situation der Flüchtlingskinder in Deutschland zeigt auf: Flüchtlignskinder haben oft keinen Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung oder der oft dringend nötigen psychosozialen Betreuung. Die Wartezeiten in den Erstaufnahmezentren liegt derzeit im Durchschnitt bei sechs Monaten, viel zu lang für Kinder, die oft auf der Flucht Schreckliches erlebt haben und die, wie alle Kinder, ein Recht auf ein „normales“, umsorgtes Leben haben. mehr

  • © UNHCR

    Weltflüchtlingstag: Langfristig, mühsam, ohne Erfolgsgarantie – und doch notwendig: Die „Bekämpfung“ von Fluchtursachen

    Der heutige Weltflüchtlingstag kommt mit einem neuen traurigen Rekord daher: Ende 2015 waren laut UNHCR 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – so viele wie nie zuvor. Trotz stark gestiegener Flüchtlingszahlen in Deutschland und Europa bleibt die so genannte globale Flüchtlingskrise vor allem eine Krise der armen Länder dieser Welt. Benjamin Schraven und Jörn Grävingholt unterstreichen in der "Aktuellen Kolumne" vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Notwendigkeit einer effektiven Bekämpfung von Fluchtursachen. mehr

  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

    Das Wissenszentrum für Nachhaltige Entwicklung in Bonn eröffnet

    Mit dem Ziel die Umsetzung der 2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, hat das Wissenszentrum für Nachhaltige Entwicklung der Fortbildungsakademie des Systems der Vereinten Nationen seine Arbeit im historischen Haus Carstanjen zu Beginn des Jahres aufgenommen. mehr

  • UN-Peacekeeper entwaffnen Milizionäre (© UN Photo/Basile Zoma)

    Parallele Welten – gegenläufige Ziele: Wie Rüstungspolitik die Agenda 2030 unterwandert

    Am 29. Mai haben die Vereinten Nationen den Tag des Peacekeepers begangen. Regine Mehl hat diesen Gedenktag zum Anlass genommen, in der "Aktuellen Kolumne" des des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zu schauen, wie die weltweite Rüstungspolitik Friedensbemühungen der Vereinten Nationen und die Umsetzung der Agenda 2030 gefährden kann. mehr

  • In einem abgedunktelten Ambiente spricht Ki-moon

    Gipfel für Humanitäre Hilfe in Istanbul: „Nicht End-, sondern Wendepunkt“

    Etwa 130 Millionen Menschen benötigen nach UN-Berechnungen gegenwärtig humanitäre Hilfe. Das ist die schlimmste humanitäre Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch häufig bleibt die Hilfe aus oder ist quantitativ und qualitativ unzureichend. Um dies zu ändern, hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Initiative für den ersten „UN-Gipfel für Humanitäre Hilfe“ in Istanbul ergriffen. Er betonte zum Auftakt des zweitägigen Treffens: „Heute erklären wir: Wir sind eine Menschheit, die eine gemeinsame Verantwortung hat. Lassen Sie uns hier und heute beschließen, dass wir nicht nur die Menschen am Leben erhalten, sondern ihnen die Chance auf ein Leben in Würde geben wollen.“ mehr

  • Kampagnenbüro für die Ziele für nachhaltige Entwicklung kommt nach Bonn

    Die deutsche Bundesregierung und die Vereinten Nationen haben sich darauf geeinigt, dass Zentrum der globalen Aktionskampagne für die UN‐Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG Action Campaign) auf dem UN Campus in Bonn anzusiedeln. Ziel der Einrichtung ist es, weltweit über die Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu informieren und öffentlichkeitswirksame Kampagnen zur Unterstützung der Umsetzung der Ziele durchzuführen. Mit der Ansiedlung wird Bonn als Standort für die Arbeit der Vereinten Nationen im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung weiter gestärkt. mehr

  • Geber, traut euch! Bargeldbasierte Transfers als Chance für mehr Selbstbestimmung und Effizienz in der Not- und Übergangshilfe

    Am 23. und 24. Mai findet in Istanbul der erste humanitäre Weltgipfel statt. Wichtige Entwicklungsakteure möchten den Gipfel nutzen, um für einen verstärkten Einsatz von bargeldbasierten Transfers in der Not- und Übergangshilfe zu werben. Merle Kreibaum vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) wirbt dafür, den Gipfel als geeigneten Zeitpunkt zu verstehen, um neue Instrumente in der Not- und Übergangshilfe zu stärken. mehr

  • Kriege, Flüchtlinge und eine „Systemkrise“: Die internationale Nothilfe muss reformiert werden

    Gegenwärtig wird humanitäre Hilfe so stark beansprucht wie selten zuvor. Kriege, Instabilität, Ungleichheit, Naturkatastrophen und daraus resultierende Flüchtlingskrisen führen dazu, dass heute weltweit etwa 125 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sehen anlässlich des derzeit stattfindenden Weltgipfels für Humanitäre Hilfe aber auch das internationale humanitäre System in der Krise. mehr

  • Rauchende Schornsteine: Starke Luftverschmutzung hat verheerende Folgen für die Gesundheit (Foto: Christina Kamp)

    Dicke Luft über den Städten

    Ob Peking, Delhi oder Jakarta – es sind vor allem die asiatischen Megastädte, die mit ihrer dramatischen Luftverschmutzung immer wieder traurige Schlagzeilen machen. Wie besorgniserregend die Situation aber auch in vielen weiteren Städten der Welt ist, zeigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihren neuen Daten zur globalen Luftverschmutzung. mehr