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Alle Meldungen im Überblick


  • UN-Peacekeeper entwaffnen Milizionäre (© UN Photo/Basile Zoma)

    Parallele Welten – gegenläufige Ziele: Wie Rüstungspolitik die Agenda 2030 unterwandert

    Am 29. Mai haben die Vereinten Nationen den Tag des Peacekeepers begangen. Regine Mehl hat diesen Gedenktag zum Anlass genommen, in der "Aktuellen Kolumne" des des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zu schauen, wie die weltweite Rüstungspolitik Friedensbemühungen der Vereinten Nationen und die Umsetzung der Agenda 2030 gefährden kann. mehr

  • In einem abgedunktelten Ambiente spricht Ki-moon

    Gipfel für Humanitäre Hilfe in Istanbul: „Nicht End-, sondern Wendepunkt“

    Etwa 130 Millionen Menschen benötigen nach UN-Berechnungen gegenwärtig humanitäre Hilfe. Das ist die schlimmste humanitäre Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch häufig bleibt die Hilfe aus oder ist quantitativ und qualitativ unzureichend. Um dies zu ändern, hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Initiative für den ersten „UN-Gipfel für Humanitäre Hilfe“ in Istanbul ergriffen. Er betonte zum Auftakt des zweitägigen Treffens: „Heute erklären wir: Wir sind eine Menschheit, die eine gemeinsame Verantwortung hat. Lassen Sie uns hier und heute beschließen, dass wir nicht nur die Menschen am Leben erhalten, sondern ihnen die Chance auf ein Leben in Würde geben wollen.“ mehr

  • Kampagnenbüro für die Ziele für nachhaltige Entwicklung kommt nach Bonn

    Die deutsche Bundesregierung und die Vereinten Nationen haben sich darauf geeinigt, dass Zentrum der globalen Aktionskampagne für die UN‐Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG Action Campaign) auf dem UN Campus in Bonn anzusiedeln. Ziel der Einrichtung ist es, weltweit über die Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu informieren und öffentlichkeitswirksame Kampagnen zur Unterstützung der Umsetzung der Ziele durchzuführen. Mit der Ansiedlung wird Bonn als Standort für die Arbeit der Vereinten Nationen im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung weiter gestärkt. mehr

  • Geber, traut euch! Bargeldbasierte Transfers als Chance für mehr Selbstbestimmung und Effizienz in der Not- und Übergangshilfe

    Am 23. und 24. Mai findet in Istanbul der erste humanitäre Weltgipfel statt. Wichtige Entwicklungsakteure möchten den Gipfel nutzen, um für einen verstärkten Einsatz von bargeldbasierten Transfers in der Not- und Übergangshilfe zu werben. Merle Kreibaum vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) wirbt dafür, den Gipfel als geeigneten Zeitpunkt zu verstehen, um neue Instrumente in der Not- und Übergangshilfe zu stärken. mehr

  • Kriege, Flüchtlinge und eine „Systemkrise“: Die internationale Nothilfe muss reformiert werden

    Gegenwärtig wird humanitäre Hilfe so stark beansprucht wie selten zuvor. Kriege, Instabilität, Ungleichheit, Naturkatastrophen und daraus resultierende Flüchtlingskrisen führen dazu, dass heute weltweit etwa 125 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sehen anlässlich des derzeit stattfindenden Weltgipfels für Humanitäre Hilfe aber auch das internationale humanitäre System in der Krise. mehr

  • Rauchende Schornsteine: Starke Luftverschmutzung hat verheerende Folgen für die Gesundheit (Foto: Christina Kamp)

    Dicke Luft über den Städten

    Ob Peking, Delhi oder Jakarta – es sind vor allem die asiatischen Megastädte, die mit ihrer dramatischen Luftverschmutzung immer wieder traurige Schlagzeilen machen. Wie besorgniserregend die Situation aber auch in vielen weiteren Städten der Welt ist, zeigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihren neuen Daten zur globalen Luftverschmutzung. mehr

  • Vorsitzender des SRU Prof. Dr. Martin Faulstich begrüßt die Gäste bei der Präsentation des Umweltgutachtens

    Deutschland als Vorreiter für die ökologische Transformation? Ruf nach integrativer Umweltpolitik

    Alle vier Jahre erscheint das Umweltgutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), in dem ein breiter Überblick über die aktuelle Umweltsituation und Umweltpolitik geboten wird. Nach dem UN-Gipfeljahr 2015 müssen Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen in der deutschen Politik zunehmend in den Fokus rücken - auch weil viele Staaten in der UN für die Implementierung nach Deutschland schauen. Am 10. Mai wurde vor diesem Kontext nun das neue Umweltgutachten 2016 in Berlin an Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben und der Öffentlichkeit präsentiert. mehr

  • Sechs Frauen stehen Schlange, die erste in der Reihe gibt gerade ihren Fingerabdruck ab

    Gründlich vorbereitet: „Weltgipfel für Humanitäre Hilfe“ in Istanbul am 23. und 24. Mai 2016

    „Es herrscht eine große Frustration unter Männern, Frauen, jungen Leuten und Kindern in Krisensituationen, die das Gefühl haben, dass ihre Stimmen nicht gehört, ihre Fähigkeiten nicht wahrgenommen, ihre Bedürfnisse nicht erfüllt und ihre Hoffnungen auf eine friedliche, eigenständige Zukunft nicht erfüllt werden.“ So hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kürzlich die Enttäuschung vieler derer dargestellt, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Angesichts einer rasch wachsenden Zahl von Menschen, die in Krisensituationen leben, und eines dramatisch steigenden Bedarfs an Finanzmitteln hat Ban Ki-moon einen „Weltgipfel für Humanitäre Hilfe“ einzuberufen. mehr

  • Ergebnisbasierte Ansätze: Ein Schlüssel für die entwicklungspolitische Umsetzung der 2030 Agenda?

    In der "Aktuellen Kolumne" des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik beschreiben Heiner Janus und Stephan Klingebiel, dass die entwicklungspolitischen Großereignisse des Jahres 2016 unter dem klaren Motto stehen, wie die siebzehn Nachhaltigkeitsziele der 2030 Agenda durch Entwicklungszusammenarbeit ergebnisorientiert unterstützt werden können. Die Grundidee ist gleichsam einfach wie revolutionär: Entwicklungszusammenarbeit soll eingesetzt werden, um überprüf- und zählbare Entwicklungsergebnisse direkt zu belohnen. mehr

  • Eine lächelnde Mutter trägt ihr Kind hinter sich in einem Tragetuch

    Asien: Wie die „demografische Dividende“ genutzt werden kann

    „Wenn Länder einen höheren Anteil von Menschen haben, die arbeiten, sparen und Steuern zahlen können, haben sie das Potenzial, ihre Volkswirtschaften umzugestalten und kräftig in Gesundheitswesen, Bildung und andere Bausteine zukünftigen Wohlstands zu investieren.“ So beschreibt Thangavel Palanivel die großen Chancen asiatischer Gesellschaften, die in den nächsten Jahrzehnten einen besonders hohen Bevölkerungsanteil arbeitsfähiger Menschen im Verhältnis zu Kindern und alten Menschen haben werden. mehr