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Alle Meldungen im Überblick


  • Vom Welthungertag zum Welternährungstag

    Am 16. Oktober erinnert die Weltgemeinschaft am Welternährungstag an die Menschen, die auch in Zeiten des globalen Überflusses noch hungern. 1945 wurde der an diesem Tag die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gegründet. Während der Anteil der Hungernden an der gewachsenen Weltbevölkerung seitdem von etwa 35% auf 11% gesunken ist, bleiben die absoluten Zahlen erschreckend konstant, schreibt Michael Brüntrup in der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik: Weiterhin leiden etwa 800 Millionen bis eine Milliarde Menschen weltweit an Unterernährung. mehr

  • demonstrierende Menschen in Bogota

    Steht nach dem ‚Nein’ in Kolumbien nachhaltiger Frieden auf dem Spiel?

    In Kolumbien überschlagen sich aktuell die Ereignisse. Zehntausende protestierten vergangene Woche in Bogotá für den Frieden. Am Freitag wurde bekannt, dass dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos der Friedensnobelpreis verliehen werden soll. Das, obwohl – oder gerade weil – am Sonntag zuvor das kolumbianische Volk in einem historischen Referendum den Friedensvertrag zwischen den Rebellen und der kolumbianischen Regierung abgelehnt hatte. Kristina Lunz berichtet über ihre persönlichen Eindrücke am Tag des Votums, über ein gespaltenes Land und über die Bedeutung des Referendums für Opfer- und Frauenrechtsorganisationen. mehr

  • Titelseite der Studie ist sehr bunt

    Karibik: Wirksamere Sozialpolitik und erhöhte Widerstandsfähigkeit unverzichtbar

    „Die Verletzlichkeit der Karibik nimmt zu. Die Region sieht sich mit einer zunehmenden multidimensionalen Armut konfrontiert. Es gab im Laufe der letzten Jahrzehnte ein anhaltend niedriges Wachstum und eine Erosion früherer Erfolge auf dem Gebiet der menschlichen Entwicklung.“ Dies schreibt Helen Clark, die Exekutivdirektorin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, im Vorwort des gerade erschienenen regionalen „Berichtes über die menschliche Entwicklung“ für die Karibik. mehr

  • Umgang mit Autokratien: Helfen die globalen Nachhaltigkeitsziele?

    Wandel durch Annäherung oder Ablehnung? Sanktionen oder Dialog? Die jüngsten Ereignisse in der Türkei und die Stagnation von Demokratisierungs-prozessen weltweit stellen uns vor die brisante Frage: Wie soll die europäische und deutsche Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik auf autokratisch regierte Staaten reagieren? Kai Striebinger und Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik gehen der Frage nach, welche Rolle die SDGs bei dieser Frage spielen. mehr

  • Beschädigtes Auto mit UN-Aufschrift

    Humanitäre Hilfe in Syrien: Vereinte Nationen im „Aid Dilemma“

    Die Vereinten Nationen haben für das Jahr 2016 mit drei Milliarden US Dollar einen Großteil der Hilfsgelder für Syrien verwaltet. Dies entspricht 42% der Mittel, die benötigt werden. Seit Ausbruch des Krieges in Syrien leisten die Vereinten Nationen über UNHCR, WFP und WHO Humanitäre Hilfe an die notleidende Zivilbevölkerung. Dabei bewegen sie sich ständig in einem Spannungsumfeld um die Frage, wie diese Hilfe möglichst effektiv erbracht werden soll. Denn ein Großteil der Gelder bzw. Hilfslieferungen kann nur mit Zustimmung des syrischen Regimes oder von ihm autorisierter Organisationen geliefert werden. mehr

  • Bericht zur DGVN-Podiumsdiskussion "Humanitäre Katastrophe im Südsudan: Scheitert der jüngste Staat der Erde?"

    Die aktuell dramatische Situation im Südsudan war Thema einer informativen Diskussion am 30. August 2016 in Berlin. Unter Moderation des stellvertretenden DGVN-Vorsitzenden Dr. Ekkehard Griep tauschten sich die Konfliktforscherin und Genfer Promotionskandidatin Hannah Dönges sowie der derzeitige deutsche Botschafter im Südsudan Johannes Lehne über ihre unmittelbaren Erfahrungen und Erlebnisse im Zuge der seit Juli 2016 eskalierten Krise aus und lieferten interessante Analysen und Ausblicke. mehr

  • © UN Photo/Jean-Marc Ferré

    Dämpfer für die Reform des VN-Entwicklungssystems

    Die Entwicklungspolitik hat mit der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung ein neues Leitbild und politischen Schwung erhalten. In New York läuft ein Prozess, um das VN-Entwicklungssystem zu reformieren und für die Nachhaltigkeitsära fit zu machen. Die Mitgliedsstaaten haben Reformoptionen diskutiert und eine hochrangige Beratergruppe unter dem deutschen Ko-Vorsitzenden Klaus Töpfer eingesetzt. Anstatt die ambitionierten Reformvorschläge als Input zu nehmen, fällt ein Bericht des Generalsekretärs jedoch weit hinter den Reformwillen der Mitgliedsstaaten zurück. In ihrem Meinungsbeitrag formulieren es Andreas Grantner und Dr. Max-Otto Baumann zugespitzt so: Der Bericht verordnet dem System Zahnseide, wo es doch einer Wurzelbehandlung bedürfte. mehr

  • © UNOSSC

    Süd-Süd-Kooperation: Worte, nur Worte?!

    Im Entwicklungs-kooperationsforum der Vereinten Nationen (UNDCF) und der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) wurde über ein Konzept zur Messung von Süd-Süd-Kooperation (SSC) diskutiert. Es geht darum, den Beitrag der Entwicklungs- und Schwellenländer zur Agenda 2030 zu bestimmen. Sven Grimm und Alexandra Rudolph beschreiben in der "Aktuellen Kolumne" des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), dass eine einheitliche Datenerhebung bisher an fehlenden Definitionen und Standards sowie mangels Einigung über die Plattform, auf der die Daten erhoben werden, gescheitert ist. mehr

  • Rasha Athamni auf dem Jerusalemer Markt

    Israels Grenzgängerin: Ein Portrait der israelischen UN-Jugenddelegierten

    Sie ist jung, arabisch und kämpft. Kein Einzelfall in Israel. Doch Rasha Athamni führt einen besonderen Kampf - ohne Messer, Waffen, Anfeindungen. Sie kämpft für den jüdischen Staat. Als Araberin. Ihr Heimatland will sie gleichberechtigt mitgestalten, auch beruflich. Als erste arabische Botschafterin möchte sie Israel in der Welt vertreten. Es passt zu ihr, das Leben als Grenzgängerin. Denn Grenzen im eigenen Land überwindet sie schon jetzt. mehr

  • Eine einfache Illustration: 8 Menschen in einer Reihe, der erste ist rot hervorgehoben

    Niemanden zurücklassen! UN-Bericht zu den nachhaltigen Entwicklungszielen 2016

    Noch immer lebt einer von acht Menschen auf der Welt in extremer Armut. Das diagnostizieren die Vereinten Nationen in ihrem Bericht „The Sustainable Development Goals Report 2016“. Es ist der erste der zukünftig jährlich erscheinenden Berichte zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele, die bis 2030 verwirklicht werden sollen. Dieser erste Bericht gibt einen Überblick über den Istzustand der nachhaltigen Entwicklung auf globaler und regionaler Ebene. mehr