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Alle Meldungen im Überblick


  • Sechs Frauen stehen Schlange, die erste in der Reihe gibt gerade ihren Fingerabdruck ab

    Gründlich vorbereitet: „Weltgipfel für Humanitäre Hilfe“ in Istanbul am 23. und 24. Mai 2016

    „Es herrscht eine große Frustration unter Männern, Frauen, jungen Leuten und Kindern in Krisensituationen, die das Gefühl haben, dass ihre Stimmen nicht gehört, ihre Fähigkeiten nicht wahrgenommen, ihre Bedürfnisse nicht erfüllt und ihre Hoffnungen auf eine friedliche, eigenständige Zukunft nicht erfüllt werden.“ So hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kürzlich die Enttäuschung vieler derer dargestellt, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Angesichts einer rasch wachsenden Zahl von Menschen, die in Krisensituationen leben, und eines dramatisch steigenden Bedarfs an Finanzmitteln hat Ban Ki-moon einen „Weltgipfel für Humanitäre Hilfe“ einzuberufen. mehr

  • Ergebnisbasierte Ansätze: Ein Schlüssel für die entwicklungspolitische Umsetzung der 2030 Agenda?

    In der "Aktuellen Kolumne" des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik beschreiben Heiner Janus und Stephan Klingebiel, dass die entwicklungspolitischen Großereignisse des Jahres 2016 unter dem klaren Motto stehen, wie die siebzehn Nachhaltigkeitsziele der 2030 Agenda durch Entwicklungszusammenarbeit ergebnisorientiert unterstützt werden können. Die Grundidee ist gleichsam einfach wie revolutionär: Entwicklungszusammenarbeit soll eingesetzt werden, um überprüf- und zählbare Entwicklungsergebnisse direkt zu belohnen. mehr

  • Eine lächelnde Mutter trägt ihr Kind hinter sich in einem Tragetuch

    Asien: Wie die „demografische Dividende“ genutzt werden kann

    „Wenn Länder einen höheren Anteil von Menschen haben, die arbeiten, sparen und Steuern zahlen können, haben sie das Potenzial, ihre Volkswirtschaften umzugestalten und kräftig in Gesundheitswesen, Bildung und andere Bausteine zukünftigen Wohlstands zu investieren.“ So beschreibt Thangavel Palanivel die großen Chancen asiatischer Gesellschaften, die in den nächsten Jahrzehnten einen besonders hohen Bevölkerungsanteil arbeitsfähiger Menschen im Verhältnis zu Kindern und alten Menschen haben werden. mehr

  • "Transforming our world!": Mut zum Umbau des Entwicklungssystems der Vereinten Nationen

    „Transforming our world“ – unter diesem Leitsatz steht die im September 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen beschlossene „2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung“. Um wirksam und effizient zur Umsetzung dieser universellen Agenda beizutragen, müssen die Staaten nun auch das Entwicklungssystem der Vereinten Nationen umbauen. Wie das geschehen kann beschreiben Adolf Kloke-Lesch und Max-Otto Baumann in der "Aktuellen Kolumne" des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik. mehr

  • Mit ernster Mine redet Oh Joon auf dem Podium, vor ihm steht auf einem Namensschild "Council President"

    Der Mut zu neuen Wegen in der Entwicklungszusammenarbeit

    „Wir müssen den Mut haben, nach neuen Formen der Entwick­lungs­zusammenarbeit zu suchen, klügere und flexiblere Wege für ihre Verwirklichung finden und stets im Blick haben, Wissen weiterzugeben und voneinander zu lernen.“ Dies betonte Wu Hongbo, Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen, am Ende eines Symposiums in Brüssel zum Beitrag der Entwicklungszusammenarbeit bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele. mehr

  • Projizierung der Nachhaltigen Entwicklungsziele am UN-Hauptsitz in New York (© UN Photo / Cia Pak)

    Paris-Abkommen & Nachhaltige Entwicklungsziele: "United they stand, divided they fall?"

    Im Jahr 2015 gelangen den Vereinten Nationen mit der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens und der Einigung auf eine Agenda für nachhaltige Entwicklung zwei große Erfolge. Die Umsetzung beider Beschlüsse ist dabei eng miteinander verbunden. Eine neue Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) zeigt nun Synergien und mögliche Zielkonflikte auf und kommt zum Schluss, dass eine mangelnde Umsetzung des Paris-Abkommens auch die langfristige Realisierung der Entwicklungsziele deutlich erschweren würde. mehr

  • Tourismus und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Quelle: UNWTO) - Übersicht der 17 Ziele

    Nachhaltigkeit im Tourismus auf der internationalen Agenda

    1,184 Milliarden internationale Touristenankünfte zählte die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) – nach einem erneuten Wachstum von 4,4 Prozent 2015. Jahr für Jahr werden auf der internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin solche Zahlen verkündet, als ob es sich dabei um gute Nachrichten handle. Doch die dahinterstehenden Entwicklungen sind nicht zukunftsfähig. Sie untergraben die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, die Welt auf einen nachhaltigen Entwicklungspfad zu bringen. mehr

  • Hoher Besuch in der Welthauptstadt der Nachhaltigkeit

    Mit einem Besuch in Bonn eröffnete UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gestern Abend die diesjährigen Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen des deutschen UN-Standorts. Auf Deutsch begrüßte er geladene Gäste und Medienvertreter mit den Worten „Ich freue mich sehr, Deutschland und die Bundesstadt wieder besuchen zu können.“ Er erinnerte an die Anfänge der Vereinten Nationen in Bonn, als die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel seinem Amtsvorgänger Boutros Boutros-Ghali die Schlüssel für das Haus Carstanjen übergeben hatte. mehr

  • © UN Women: Violence must end.

    Platz für alle? Gleichberechtigung im öffentlichen Raum

    Silvester in Köln wurde sie sichtbar. Sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum. In vielen Ländern erreicht sie nicht die Schlagzeilen, aber den Alltag vieler Frauen. Sei es auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Wasserstellen, in Parks – vielerorts fühlen sich Mädchen und Frauen nicht sicher vor sexualisierter Gewalt. Dabei ist ihr einziges „Vergehen“: Sie bewegen sich im öffentlichen Raum. Das Gesicht der Gewalt ist vielseitig: verbale Belästigungen zählen genauso dazu wie körperliches Bedrängen, Vergewaltigungen bis hin zu Femiziden, der Ermordung von Frauen aufgrund ihrer Geschlechtzugehörigkeit. mehr

  • v.l.n.r. Dr. Alice Fiser (UN Bonn), Dr. Simon Koppers (BMZ), Dr. Jafar Javan (UNSSC), Patrick van Weerelt (UNSSC)

    Nachhaltige Entwicklung lernen und trainieren

    Am 3. März stellte sich auf dem Bonner UN-Campus das neu gegründete Wissenszentrum der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung (UNSSC Knowledge Centre for Sustainable Development) vor. Die Organisation ist die jüngste Ansiedlung einer UN-Agentur am Standort Bonn und stärkt das Profil der deutschen UN-Stadt im Nachhaltigkeitsbereich. mehr