Menü

Alle Meldungen im Überblick


  • © UNHCR

    Weltflüchtlingstag: Langfristig, mühsam, ohne Erfolgsgarantie – und doch notwendig: Die „Bekämpfung“ von Fluchtursachen

    Der heutige Weltflüchtlingstag kommt mit einem neuen traurigen Rekord daher: Ende 2015 waren laut UNHCR 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – so viele wie nie zuvor. Trotz stark gestiegener Flüchtlingszahlen in Deutschland und Europa bleibt die so genannte globale Flüchtlingskrise vor allem eine Krise der armen Länder dieser Welt. Benjamin Schraven und Jörn Grävingholt unterstreichen in der "Aktuellen Kolumne" vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Notwendigkeit einer effektiven Bekämpfung von Fluchtursachen. mehr

  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

    Das Wissenszentrum für Nachhaltige Entwicklung in Bonn eröffnet

    Mit dem Ziel die Umsetzung der 2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, hat das Wissenszentrum für Nachhaltige Entwicklung der Fortbildungsakademie des Systems der Vereinten Nationen seine Arbeit im historischen Haus Carstanjen zu Beginn des Jahres aufgenommen. mehr

  • UN-Peacekeeper entwaffnen Milizionäre (© UN Photo/Basile Zoma)

    Parallele Welten – gegenläufige Ziele: Wie Rüstungspolitik die Agenda 2030 unterwandert

    Am 29. Mai haben die Vereinten Nationen den Tag des Peacekeepers begangen. Regine Mehl hat diesen Gedenktag zum Anlass genommen, in der "Aktuellen Kolumne" des des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zu schauen, wie die weltweite Rüstungspolitik Friedensbemühungen der Vereinten Nationen und die Umsetzung der Agenda 2030 gefährden kann. mehr

  • In einem abgedunktelten Ambiente spricht Ki-moon

    Gipfel für Humanitäre Hilfe in Istanbul: „Nicht End-, sondern Wendepunkt“

    Etwa 130 Millionen Menschen benötigen nach UN-Berechnungen gegenwärtig humanitäre Hilfe. Das ist die schlimmste humanitäre Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch häufig bleibt die Hilfe aus oder ist quantitativ und qualitativ unzureichend. Um dies zu ändern, hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Initiative für den ersten „UN-Gipfel für Humanitäre Hilfe“ in Istanbul ergriffen. Er betonte zum Auftakt des zweitägigen Treffens: „Heute erklären wir: Wir sind eine Menschheit, die eine gemeinsame Verantwortung hat. Lassen Sie uns hier und heute beschließen, dass wir nicht nur die Menschen am Leben erhalten, sondern ihnen die Chance auf ein Leben in Würde geben wollen.“ mehr

  • Kampagnenbüro für die Ziele für nachhaltige Entwicklung kommt nach Bonn

    Die deutsche Bundesregierung und die Vereinten Nationen haben sich darauf geeinigt, dass Zentrum der globalen Aktionskampagne für die UN‐Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG Action Campaign) auf dem UN Campus in Bonn anzusiedeln. Ziel der Einrichtung ist es, weltweit über die Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu informieren und öffentlichkeitswirksame Kampagnen zur Unterstützung der Umsetzung der Ziele durchzuführen. Mit der Ansiedlung wird Bonn als Standort für die Arbeit der Vereinten Nationen im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung weiter gestärkt. mehr

  • Geber, traut euch! Bargeldbasierte Transfers als Chance für mehr Selbstbestimmung und Effizienz in der Not- und Übergangshilfe

    Am 23. und 24. Mai findet in Istanbul der erste humanitäre Weltgipfel statt. Wichtige Entwicklungsakteure möchten den Gipfel nutzen, um für einen verstärkten Einsatz von bargeldbasierten Transfers in der Not- und Übergangshilfe zu werben. Merle Kreibaum vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) wirbt dafür, den Gipfel als geeigneten Zeitpunkt zu verstehen, um neue Instrumente in der Not- und Übergangshilfe zu stärken. mehr

  • Kriege, Flüchtlinge und eine „Systemkrise“: Die internationale Nothilfe muss reformiert werden

    Gegenwärtig wird humanitäre Hilfe so stark beansprucht wie selten zuvor. Kriege, Instabilität, Ungleichheit, Naturkatastrophen und daraus resultierende Flüchtlingskrisen führen dazu, dass heute weltweit etwa 125 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sehen anlässlich des derzeit stattfindenden Weltgipfels für Humanitäre Hilfe aber auch das internationale humanitäre System in der Krise. mehr

  • Rauchende Schornsteine: Starke Luftverschmutzung hat verheerende Folgen für die Gesundheit (Foto: Christina Kamp)

    Dicke Luft über den Städten

    Ob Peking, Delhi oder Jakarta – es sind vor allem die asiatischen Megastädte, die mit ihrer dramatischen Luftverschmutzung immer wieder traurige Schlagzeilen machen. Wie besorgniserregend die Situation aber auch in vielen weiteren Städten der Welt ist, zeigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihren neuen Daten zur globalen Luftverschmutzung. mehr

  • Vorsitzender des SRU Prof. Dr. Martin Faulstich begrüßt die Gäste bei der Präsentation des Umweltgutachtens

    Deutschland als Vorreiter für die ökologische Transformation? Ruf nach integrativer Umweltpolitik

    Alle vier Jahre erscheint das Umweltgutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), in dem ein breiter Überblick über die aktuelle Umweltsituation und Umweltpolitik geboten wird. Nach dem UN-Gipfeljahr 2015 müssen Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen in der deutschen Politik zunehmend in den Fokus rücken - auch weil viele Staaten in der UN für die Implementierung nach Deutschland schauen. Am 10. Mai wurde vor diesem Kontext nun das neue Umweltgutachten 2016 in Berlin an Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben und der Öffentlichkeit präsentiert. mehr

  • Sechs Frauen stehen Schlange, die erste in der Reihe gibt gerade ihren Fingerabdruck ab

    Gründlich vorbereitet: „Weltgipfel für Humanitäre Hilfe“ in Istanbul am 23. und 24. Mai 2016

    „Es herrscht eine große Frustration unter Männern, Frauen, jungen Leuten und Kindern in Krisensituationen, die das Gefühl haben, dass ihre Stimmen nicht gehört, ihre Fähigkeiten nicht wahrgenommen, ihre Bedürfnisse nicht erfüllt und ihre Hoffnungen auf eine friedliche, eigenständige Zukunft nicht erfüllt werden.“ So hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kürzlich die Enttäuschung vieler derer dargestellt, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Angesichts einer rasch wachsenden Zahl von Menschen, die in Krisensituationen leben, und eines dramatisch steigenden Bedarfs an Finanzmitteln hat Ban Ki-moon einen „Weltgipfel für Humanitäre Hilfe“ einzuberufen. mehr