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Migration

Fast eine Milliarde Menschen sind Migranten. Jeder siebte Mensch auf dieser Welt verlässt seine Heimat und migriert innerhalb seines Landes oder ins Ausland. Migration hilft den Menschen, ihre Situation zu verbessern, und sie nützt auch den Gesellschaften, sowohl in den Herkunfts- als auch in den Aufenthaltsländern der Migranten. Migration kann eine positive Kraft darstellen und einen wesentlichen Beitrag zur menschlichen Entwicklung leisten.

Die unten stehende Grafik beinhaltet aktuelle Zahlen zur globalen Migration. Hier können Sie jedes Land der Welt anklicken, um sich den Prozentsatz der Migranten und die Top 5 der Herkunftsländer anzeigen zu lassen.

Startansicht der Infografik Migration von WissensWerte
Interaktive Grafik über globale Migration. © WissensWerte - Infografik

  • Brasiliens Abkehr vom Multilateralismus – Wohin steuert Bolsonaro?

    Im Oktober 2018 entschied der Rechtsextreme Jair Bolsonaro die Präsidentschaftswahlen in Brasilien für sich. Besorgt schaut die internationale Gemeinschaft auf die Entwicklungen im Land. Wird Bolsonaro auf die Nationalismus-Karte setzen und sich von den Vereinten Nationen abwenden? mehr

  • Der Globale Migrationspakt, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung

    Es ist hilfreich, dass es eine Diskussion zum Globalen Migrationspakt gibt, die zeigt, dass multilaterale Vereinbarungen durchaus auf öffentliches Interesse stoßen. Wenn sie sachlich geführt wird, bietet sie den Aufhänger, sich mit Migration, mit Menschenrechten und UN-Agenden auseinanderzusetzen. mehr

  • Globaler Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration

    190 UN-Mitgliedstaaten haben sich nach über einjährigen Verhandlungen am 13. Juli 2018 auf den Text des ersten globalen Abkommens zu Migration geeinigt. Offiziell angenommen werden soll der Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration auf einem Gipfeltreffen im Dezember. mehr

  • Historischer Beschluss oder Absichtserklärung? – der globale Pakt für Migration

    Im Juli 2018 wurde der Entwurf des Globalen Paktes für eine sichere, geordnete und reguläre Migration veröffentlicht. Der Pakt wird das erste Abkommen zur internationalen Migration, das alle Dimensionen abdecken soll, einschließlich humanitäre, Entwicklungs- und Menschenrechtsaspekte. Unterzeichnet wird der Pakt voraussichtlich im Dezember 2018 in Marokko von allen UN-Mitgliedstaaten bis auf die USA, Ungarn und Australien. Im derzeitigen politischen Klima setzt die Verabschiedung eines Beschlusses dieser Art ein wichtiges Zeichen gegen jene, die seit geraumer Zeit das Ende des Multilateralismus voraussagen. mehr

  • „Die Entwicklungszusammenarbeit setzt bei den Ursachen von Konflikten an“

    Achim Steiner, Leiter des Entwicklungs-programms der Vereinten Nationen (UNDP), besucht Berlin. In einem Pressegespräch mit der DGVN erklärt er, was Entwicklungszusammenarbeit mit Extremismus zu tun hat und warum der Multilateralismus kein Konzept der Vergangenheit ist. mehr

  • Menschenmenge von Migrantinnen und Migranten

    "Making Migration Work for All": Bericht des UN-Generalsekretärs

    UN-Generalsekretär António Guterres hat am 11. Januar 2018 seinen Bericht "Making Migration Work for All" vorgestellt. Der Bericht gilt als wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Globalen Pakts für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, der im Jahr 2018 beschlossen werden soll. Guterres unterstreicht in seinem Bericht, dass weltweite Mobilität trotz zahlreicher großer Herausforderungen grundsätzlich einen positiven Beitrag sowohl für Migrantinnen und Migranten als auch die Aufnahmeländer leisten kann. mehr

  • Klimabotschafterin aus Kiribati berichtet in Berlin über die Klimafolgen und Klimaflucht.

    „Wir wollen unsere Heimat nicht zwangsweise verlassen“

    Um die Vertreibung der Menschen durch den Klimawandel ging es bei einer gut besuchten Podiumsdiskussion in Berlin kurz vor dem Abschluss des Bonner Klimagipfels. Zwei Klimabotschafterinnen aus Kiribati machten auf sehr persönliche Weise deutlich, welche menschlichen Schicksale dahinterstehen und wie der Klimawandel nicht nur die Lebensgrundlagen, sondern auch Hoffnungen, Kulturen und Lebensstile zerstört. Doch es bleibt die Hoffnung auf Gegensteuern und das Einhalten von Klimaschutzzielen, in Deutschland durch den Ausstieg aus der Kohle. mehr

  • © UN Photo (refugeesmigrants.un.org)

    Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration: Warme Worte – und sonst?

    In ihrer beim jüngsten Gipfel zu Flucht und Migration beschlossenen „New Yorker Erklärung“ bekennen sich die UN-Mitgliedsstaaten zu einer Unterstützung der Staaten, die viele Flüchtlinge aufnehmen, einem besseren Schutz der Rechte von Flüchtlingen und Migranten sowie verbesserten Integrationsmaßnahmen – freilich ohne rechtliche Verbindlichkeit. Kritiker betrachten den UN-Gipfel deshalb lediglich als einen „Gipfel der warmen Worte“. Doch es gibt erste kleine Schritte für eine bessere globale Steuerung von Flucht und Migration, sagen Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. mehr

  • Der Blick fällt auf den Saal der Generalversammlung in New York. Die Abgeordneten sind von hinten zu sehen. In der Mite das Rednerpult mit dem großen Logo der UN darüber thronend. Drei Personen sitzen daran. Auf den Bildschrimen im Saal ist Ban Ki-moon

    Noch kein Pakt aber schon eine Erklärung - UN Gipfel über Flüchtlinge und Migration

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hielten die Vereinten Nationen am 19. September 2016 ein Gipfeltreffen zum Thema Flucht und Migration ab. Die 193 Mitgliedstaaten einigten sich angesichts der höchsten Flüchtlingszahlen seit dem Zweiten Weltkrieg auf die „New Yorker Erklärung“ zum Umgang mit Flüchtlingen und Migration. Diese soll einen zweijährigen Aushandlungsprozess für einen Globalen Pakt für Flüchtlinge einerseits und einen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration andererseits anstoßen. Doch schon jetzt wird Kritik laut. mehr

  • Gabriele Köhler, DGVN-Vorstandsmitglied

    Wessen Flüchtlingskrise?

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte trifft sich die UN-General-versammlung zu einem Gipfel zur Lage von Flüchtenden und Migrantinnen und Migranten: Lesen Sie dazu einen Meinungsbeitrag von DGVN-Vorstands-mitglied Gabriele Köhler. mehr