Ziel 8: Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

Nur wenige der am wenigsten entwickelten Länder sind dem Ziel eines durchschnittlichen jährlichen Wachstums des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 7 Prozent nahegekommen. Hinzukommt, dass die Arbeitsproduktivität in fast allen Regionen weiterhin langsamer ansteigt als vor der Finanzkrise 2008/09. Steigt die Arbeitsproduktivität, so führt dies zu einer nachhaltigen Erhöhung des Lebensstandards und der Reallöhne. Von Arbeitslosigkeit sind indes insbesondere junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahre betroffen, die damit dreimal so häufig arbeitslos sind wie Erwachsene. Trotz deutlicher Fortschritte in den letzten Jahren leistete 2012 noch immer jedes zehnte Kind Kinderarbeit. 85 Millionen Kinder waren dabei gefährlichen Formen der Arbeit ausgesetzt.

Daher zählt zu den genau definierten Unterzielen des achten Ziels für nachhaltige Entwicklung beispielsweise, „sofortige und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Zwangsarbeit abzuschaffen, moderne Sklaverei und Menschenhandel zu beenden und das Verbot und die Beseitigung der schlimmsten Formen der  Kinderarbeit, einschließlich der Einziehung und des Einsatzes von Kindersoldaten, sicherzustellen und bis 2025 jeder Form von Kinderarbeit ein Ende zu setzen“.

  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Klimaschutz (SDG 13)

    Die Bedeutung der Sustainable Development Goals für die Wirtschaft

    Startschuss für die Arbeitsgruppen des Dialogforums "Wirtschaft macht Klimaschutz" (© BMU/Stefan Röhl)

    Agenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen können nur erreicht werden, wenn alle Akteure der Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten. Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Akteure sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Das Erfreuliche: Große Teile der Deutschen Wirtschaft scheinen dies zunehmend zu erkennen, wie etwa die Initiative "Wirtschaft macht KLIMASCHUTZ" zeigt. Solche Initiativen sind lobenswert, aber auch dringend notwendig: Denn der Countdown läuft und es bleibt nicht mehr viel Zeit.

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  • Konflikte & Brennpunkte Friedenssicherung Abrüstung Menschliche Sicherheit Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Bevölkerung

    Sanktionen des UN-Sicherheitsrats: Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln

    Sanktionen gegen bestimmte Staaten sind ein häufig genutztes Instrument des UN-Sicherheitsrats zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Erst kürzlich bestätigten die Mitgliedssaaten einstimmig ihre Entscheidung, das Regime in Nordkorea für seine erneuten Raketentests durch Ausfuhrverbote für Kohle, Eisen und Fisch zu sanktionieren. Solche Sanktionen können vielfältige Maßnahmen umfassen und zielen zumeist auf die wirtschaftliche und diplomatische Isolation eines Staates oder einer Personengruppe ab. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass vor allem die Zivilbevölkerung unter den Sanktionen leidet. Angesicht der aktuellen Entwicklung im Fall Nordkorea stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage der Sicherheitsrat hierbei handelt und wie wirksam die beschlossenen Sanktionen sind.

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  • Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Klimaschutz (SDG 13)

    Kulturerbe trifft Klimawandel

    Ein wunderschöne Bucht, kleiner Strand, wenige Häuser und Bäume und türkisblaues Meer

    Die schönsten Wochen des Jahres sind vorbei. Was bleibt davon in Erinnerung? Ruhige Buchten, türkisblaues Meer und eine kleine, gemütliche Strandbar oder die Bilder von den vielen Wetterkatastrophen in Italien, den Schlammlawinen und Murenabgängen in den Alpen oder die tagelangen Regenfälle in Deutschland in diesem Sommer? Wenn es nach der UN ginge, sollte die Frage nicht lauten: Wohin fahren wir nächstes Jahr, sondern wie wir in Zukunft reisen wollen.

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  • Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Menschliche Entwicklung

    ILO übernimmt Verantwortung für eine grüne Arbeitswelt

    Titelseite des Berichts mit einem grünen, geschwungenen Blatt

    Nicht ohne Grund wird der Klimawandel meistens am vorindustriellen Niveau gemessen. Die Arbeitswelt ist eine fundamentale Ursache für die globale Erwärmung. Guy Ryder, Generaldirektor der Internationale Arbeitsorganisation (ILO), hat auf der diesjährigen Internationalen Arbeitskonferenz im Juni 2017 in einem Bericht die Verantwortung seiner Organisation betont, aktiv den notwendigen Übergang hin zu einer ökologischen, nachhaltigen und sozialen Arbeitswelt mitzugestalten.

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  • Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Menschliche Entwicklung

    Marshallplan mit Afrika – Wirksamkeit der Entwicklungspolitik weiterdenken

    Der „Marshallplan mit Afrika“ von Entwicklungsminister Müller beinhaltet Eckpunkte für eine neue deutsche entwicklungspolitische Afrika-Strategie. Die Vorschläge verbinden öffentliche und private Entwicklungszusammenarbeit mit afrikanischen Ansätzen. Daneben bestehen zwei weitere Schwerpunkte zur Friedensicherung und Governance-Förderung. Um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent im Sinne der Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu erreichen, sollte laut Sarah Holzapfel und Alexandra Rudolpf vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik die Wirksamkeit der Entwicklungspolitik weitergedacht werden.

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  • Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12) Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8)

    Green Economy – Optionen für nachhaltigen Konsum

    Mit Ziel Nr. 12 haben nachhaltiger Konsum und Produktion explizit Aufnahme in die Ziele für Nachhaltige Entwicklung erhalten. Babette Never vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik schreibt, dass auf der wirtschaftlichen Angebotsseite die "Green Economy" mit Ressourceneffizienzstandards, Emissionsauflagen und grünen Investitionsanreizen für produzierende Gewerbe schon fast eine alte Bekannte ist. Doch auf der Nachfrageseite stand der Konsum bisher weniger im Fokus von Überlegungen zu nachhaltigen Wirtschaften. Was kann getan werden, um das Ziel zu erreichen?

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  • Veranstaltungsbericht Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Menschliche Entwicklung

    DGVN-Veranstaltung „Tourismus – Chancen und Risiken für nachhaltige Entwicklung?“

    UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai (© Alfredo Märker)

    Das „Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung 2017“ soll helfen, den Tourismus in umweltfreundliche und sozialverträgliche Bahnen zu lenken. Einige der zentralen Herausforderungen beleuchteten Fachleute auf einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen (DGVN) im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse im März in Berlin. Während UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai sich für ein „Recht auf Reisen“ stark macht, muss es aus zivilgesellschaftlicher Sicht um eine resolute Neuausrichtung der Tourismuswirtschaft gehen, mit den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte als Referenzrahmen.

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  • Menschliche Entwicklung Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Erneuerbare Energie (SDG 7) Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Steinkohleabbau in Kolumbien: Zerstörung der Lebensgrundlage lokaler Gemeinden?

    © Kolko e.V.

    Riesige Mengen Steinkohle werden täglich im kolumbianischen Bundesstaat La Guajira für den Export gefördert. Löcher werden in die Erde gerissen, dabei kommen große Mengen Staub in die Luft und es werden enorme Mengen Wasser verbraucht. Doch während die Unternehmen am Steinkohleabbau verdienen, ist für die umliegenden Gemeinden - entgegen vertraglicher Abmachungen - noch nicht einmal die Trinkwasserversorgung gewährleistet. Die Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung, die unter anderem Zugang zur einer sauberen Trinkwasserversorgung zusagt, steht in Gefahr. Ein Gastbeitrag von Alexandra Huck.

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  • Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Menschliche Entwicklung Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    Chancen und Gefahren für Frauen in der Tourismusbranche

    Eine Gruppe von Frauen des Globalen Südens trägt Gegenstände auf ihren Köpfen.

    Frauen machen die Betten in Londoner Hotelzimmern, Frauen verkaufen die Souvenirs auf Nairobis Straßen, Frauen schrubben die Böden in Buenos Aires' Bars: Mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer arbeiten weltweit in der Tourismusbranche. Besonders in wirtschaftlich schwächeren Ländern ist diese oft die Hauptmöglichkeit, Geld zu verdienen. Frauen profitieren davon jedoch nicht immer.

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  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015 UN-Aktuell Nachhaltigkeit Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Menschliche Entwicklung Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12) Klimaschutz (SDG 13)

    Internationales Jahr des Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung

    Die UN-General-versammlung hat das Jahr 2017 zum Internationalen Jahr des Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung erklärt. Mit dem Jahr soll auf die Wichtigkeit, Tourismus nachhaltiger für die betroffenen Menschen und die natürliche Umwelt zu gestalten, hingewiesen werden. Nachhaltiger Tourismus kann Menschen ein sicheres Einkommen bieten und Entwicklung vorantreiben. Gleichzeitig stellt zum Beispiel der mit dem Tourismus verbundene Flugverkehr große Herausforderungen für den Klimaschutz dar.

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Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung