Ziel 17: Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung stärken

Von 2015 bis 2016 stieg die öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) real um 8,9 Prozent auf einen Höchststand von 142,6 Milliarden Dollar. Trotzdem sank die bilaterale Hilfe für am wenigsten entwickelte Länder real um 3,9 Prozent. 2016 lag der Gesamtbetrag internationaler Heimatüberweisungen bei 575 Milliarden Dollar, wovon 75 Prozent in Entwicklungsländer flossen. Überweisungen an Entwicklungsländer nahmen aber im zweiten Jahr in Folge um 2,4 Prozent gegenüber 2015 ab. 2016 hatte ca. 80 Prozent der Bevölkerung in den entwickelten Regionen, 40 Prozent in Entwicklungsregionen und 15 Prozent in den am wenigsten entwickelten Ländern Zugang zum Internet.

Die genauer definierten Unterziele des siebzehnten Ziels für nachhaltige Entwicklung gliedern sich in Systemische Fragen, Handel, Kapazitätsaufbau, Finanzierung und Technologie, hierunter fällt das Ziel, „die regionale und internationale Nord-Süd- und Süd-Süd-Zusammenarbeit und Dreieckskooperation im Bereich  Wissenschaft, Technologie und Innovation und dessen Zugang zu verbessern und den Austausch von Wissen zu einvernehmlich festgelegten Bedingungen zu verstärken, u.a. durch eine bessere Abstimmung zwischen den vorhandenen Mechanismen, insbesondere auf Ebene der Vereinten Nationen, und durch einen globalen Mechanismus zur Technologieförderung“.

  • Klimaschutz (SDG 13) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Politische Rechte

    Versammlungsverbot und Datenspeicherung? Beobachtungen zum polnischen Gesetz über die Organisation der COP24

    Zivilgesellschaftlicher Protest bei der COP23 in der Nähe von Bonn. (© Shubhangi Singh | Survival Media Agency | 350.org)

    Ende Januar hat der polnische Sejm ein Gesetz verabschiedet, das Fragen rund um die Organisation der 24. UN-Klimakonferenz regelt, die im Dezember in Katowice stattfindet. Das Gesetz verbietet Spontanversammlungen während der Konferenz und erlaubt die anlasslose und heimliche Speicherung persönlicher Daten. In der Medienöffentlichkeit weitestgehend unbemerkt geblieben, hat es unter Umwelt-Organisationen sowie Klima-Aktivistinnen und -aktivisten für umso größeres Aufsehen gesorgt. DGVN-Vorstandsmitglied Hannah Birkenkötter erklärt die Hintergründe und Auswirkungen ds Gesetzes.

    Weiterlesen

  • Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17)

    "Our Country First" stoppen. Das schlimmste verhindern ist nicht genug.

    Blick auf die Skyline von Manhattan aus dem UN-Gebäude in New York (© UN Photo/Kim Haughton)

    Wir leben in angespannten Zeiten. Die Welt(wirtschaft) und politischen Problemlagen sind immer stärker global vernetzt. Jedoch prägt die neue Internationale der Nationalisten die Debatten internationaler Politik: Die Trump-Regierung stellt das Pariser Klimaabkommen zur Disposition und attackiert die Vereinten Nationen, Putin hat mit der Krim-Annexion sein schwieriges Verhältnis zum Völkerrecht unterstrichen. Es droht eine Zerstörung des Multilateralismus. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) glaubt, es ist an der Zeit, nicht nur das Schlimmste zu verhindern, sonderm dem Aufstand der Nationalisten müssten starke Allianzen für eine globale Kooperationskultur und nachhaltige Gestaltung der Globalisierung entgegengestellt werden.

    Weiterlesen

  • Keine Armut (SDG 1) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17)

    Globale Armutsbekämpfung und Stärkung der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit – zwei zentrale Aufgaben der neuen Bundesregierung

    Merkel und Ban Ki-Moon mit Beraterstab

    Eine der größten Herausforderungen der Staatengemeinschaft ist die Bekämpfung der globalen Armut. Auch Deutschland beteiligt sich an der Bewältigung dieser Aufgabe, nicht zuletzt über seine Beitragszahlungen an die Vereinten Nationen und ihre auf diesem Feld tätigen Sonderorganisationen. Welche Rolle aber wird der Armutsbekämpfung in der außenpolitischen Agenda der neuen Bundesregierung zukommen?

    Weiterlesen

  • Kein Hunger (SDG 2) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Konflikte & Brennpunkte

    Eine Welt ohne Hunger in einer Welt voller Kriege?

    Trotz der Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, den Hunger bis 2030 zu beenden, gab es 2016 rund 38 Millionen mehr hungernde Menschen als im Vorjahr. Einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen zufolge sind bewaffnete Konflikte der Hauptgrund für diesen drastischen Anstieg. Vor dem Hintergrund des heutigen Welternährungstags ist es daher notwendig, die besonderen Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Ernährungssicherung und Friedensförderung stärker in den Blick der Entwicklungspolitik zu rücken, fordern Daniel Wegner und Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

    Weiterlesen

  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Erneuerbare Energie (SDG 7)

    Großbaustelle Nachhaltigkeit

    Bericht: Großbaustelle Nachhaltigkeit

    Zahlreiche Verbände, Gewerkschaften und Nichtregierungs-organisationen haben am 5. September 2017 in Berlin den Bericht "Großbaustelle Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltig-keitsagenda" vorgestellt. 42 Expertinnen und Experten analysieren in dem Bericht unterschiedliche "Baustellen" der deutschen Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung und beleuchten Themen von der Steuergerechtigkeit, über Armutsbekämpfung, Gesundheitsvorsorge, Kohleausstieg bis hin zu Gewaltprävention.

    Weiterlesen

  • Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12)

    Pioniere der Nachhaltigkeit für eine globale Transformation

    Um die vielen komplexen Probleme dieser Welt zu lösen, muss sich vieles tiefgreifend ändern. Eine solche globale Transformation braucht Pioniere der Nachhaltigkeit. Sie entwickeln Lösungen zur Bearbeitung globaler Probleme und setzen diese in konkretes Handeln um. Als Vorbilder leben sie vor, dass Wandel machbar ist. Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) startet heute die Managing Global Governance (MGG) Academy. Diese hat zum Ziel, künftige Pioniere der Nachhaltigkeit zu fördern. Tatjana Reiber stellt die MGG Akademie in der Aktuellen Kolumne des DIE vor.

    Weiterlesen

  • Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Menschliche Entwicklung

    Marshallplan mit Afrika – Wirksamkeit der Entwicklungspolitik weiterdenken

    Der „Marshallplan mit Afrika“ von Entwicklungsminister Müller beinhaltet Eckpunkte für eine neue deutsche entwicklungspolitische Afrika-Strategie. Die Vorschläge verbinden öffentliche und private Entwicklungszusammenarbeit mit afrikanischen Ansätzen. Daneben bestehen zwei weitere Schwerpunkte zur Friedensicherung und Governance-Förderung. Um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent im Sinne der Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu erreichen, sollte laut Sarah Holzapfel und Alexandra Rudolpf vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik die Wirksamkeit der Entwicklungspolitik weitergedacht werden.

    Weiterlesen

  • Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17)

    Marrakesch: UN-Klimakonferenz im Schatten der US-Präsidentschaftswahlen

    Im Gegenlicht aufgenommenes Foto von den Länderfahnen

    „Die Bedrohung durch den Klimawandel ist real – aber unsere Antwort auf die Bedrohung ist es auch", betonte Patricia Espinosa, die Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats UNFCCC am Ende der zweiwöchigen UN-Klimakonferenz in Marrakesch/Marokko: „Lasst uns am Montag wieder mit der Arbeit beginnen! Es ist wirklich viel zu tun." Auch viele Umweltschützer und Politiker sehen den Kampf gegen die globale Erwärmung nach dieser Klimakonferenz auf einem guten Weg.

    Weiterlesen

  • Klimaschutz (SDG 13) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    Klimakonferenz in Marrakesch: Lackmustest für das Pariser Abkommen

    Die in Rekordzeit erfolgte Ratifizierung des Pariser Abkommens ist ein ermutigendes Signal. So konnte das Pariser Abkommen noch vor der Konferenz von Marrakesch völkerrechtlich in Kraft treten. Die Umsetzung seiner Inhalte wird aber dadurch nicht zum Selbstläufer, schreiben Steffen Bauer und Clara Brandi in der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik. Deren transformativer Anspruch bedeute eine radikale Abkehr vom „business as usual“. Das Pariser Abkommen müsse daher im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung umgesetzt werden.

    Weiterlesen

  • Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Menschliche Entwicklung Konflikte & Brennpunkte Menschliche Sicherheit

    Steht nach dem ‚Nein’ in Kolumbien nachhaltiger Frieden auf dem Spiel?

    demonstrierende Menschen in Bogota

    In Kolumbien überschlagen sich aktuell die Ereignisse. Zehntausende protestierten vergangene Woche in Bogotá für den Frieden. Am Freitag wurde bekannt, dass dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos der Friedensnobelpreis verliehen werden soll. Das, obwohl – oder gerade weil – am Sonntag zuvor das kolumbianische Volk in einem historischen Referendum den Friedensvertrag zwischen den Rebellen und der kolumbianischen Regierung abgelehnt hatte. Kristina Lunz berichtet über ihre persönlichen Eindrücke am Tag des Votums, über ein gespaltenes Land und über die Bedeutung des Referendums für Opfer- und Frauenrechtsorganisationen.

    Weiterlesen

  • Weitere Nachrichten im Archiv

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung