Ziel 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

In Ländern mit höherer Einkommensungleichheit war die Rate vorsätzlicher Tötungen 2015 neunmal höher als in Ländern mit niedriger Einkommensungleichheit. In den 76 Ländern, für die für 2005 bis 2016 Daten vorlagen, waren 80 Prozent der Kinder zwischen 1 und 14 Jahren regelmäßig psychologischer Aggression und/oder körperlicher Züchtigung ausgesetzt. Zwischen 2012 und 2014 zeigten polizeiliche Ermittlungen mehr als 570 verschiedene Menschenhandelswege auf, die kreuz und quer durch die ganze Welt verliefen. Die große Mehrheit der 2014 ermittelten Opfer von Menschenhandel waren Mädchen und Frauen; mehr als ein Viertel waren Kinder.

Daher zählt zu den genauer definierten Unterzielen des sechzehnten Ziels für nachhaltige Entwicklung beispielsweise „Missbrauch und Ausbeutung von Kindern, den Kinderhandel, Folter und alle Formen von Gewalt gegen Kinder zu beenden“. 

  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    "Was ist der Kick, den eine - letztlich unverbindliche - UN-Agenda geben kann?"

    SDG16

    DGVN-Vorstandsmitglied Gabriele Köhler berichtet im Interview mit Women Engage for a Common Future über die Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG) in Deutschland. Im Fokus steht SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.

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  • Veranstaltungsbericht Terrorismus Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Extremismus – eine Frage der Entwicklung

    Die UNDP-Studie „Journey to Extremism in Africa“ zeigt Ursachen von Radikalisierung auf. Bei einer Veranstaltung der DGVN und der Hertie School of Governance diskutierten UN-Vertreter, Wissenschaftler und Sicherheitskräfte die Befunde und Lösungsansätze. Ein Fazit: Sicherheitspolitik allein greift als Antwort auf terroristische Bedrohungen zu kurz.

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  • Konflikte & Brennpunkte Menschenrechte aktuell Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Kräftemessen im Indischen Ozean

    Die internationale Gemeinschaft blickt seit Anfang Februar 2018 besorgt auf den Inselstaat Malediven. Die politischen Ereignisse in der Hauptstadtinsel Malé überschlagen sich und der Machtkampf innerhalb der politischen Elite droht zu eskalieren. Der Anordnung des Obersten Gerichtshofs, neun verurteilte Regierungsgegner freizusprechen, kommt Präsident Abdulla Yameen nicht nach. Im Gegenteil. Er befürchtet eine Amtsenthebung und ruft den Ausnahmezustand aus.

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Konflikte & Brennpunkte

    Konfrontative Zusammenarbeit: Israel und die Vereinten Nationen

    Premierminister Benjamin Netanjahu bei der VN-Generalversammlung 2017

    Die Beziehung von Israel zu den Vereinten Nationen ist spannungsgeladen. Israels Premier Netanjahu bezeichnete die Vereinten Nationen als "Lügenhaus" vor der Entscheidung der VN-Generalversammlung über den Status von Jerusalem. Wenige Länder haben ein derart vielschichtiges Verhältnis zu den Vereinten Nationen: Scharfe Kritik an der Weltorganisation steht Israels aktivem Engagement innerhalb der UN gegenüber.

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  • Friedenssicherung Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Wahlen in Liberia – Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Frieden?

    Frauen Polizistinnen und Präsidentin

    Am 10. Oktober 2017 wählt Liberia eine oder einen neuen Präsidenten bzw. eine neue Präsidentin, der oder die in die Fußstapfen der amtierenden Staatschefin Ellen Johnson Sirleaf treten soll. Die dritten Wahlen seit Ende des liberianischen Bürgerkriegs 2003 werden nicht nur in Liberia, sondern auch im Ausland mit großer Spannung verfolgt. Für viele politische BeobachterInnen markiert die anstehende Amtsübergabe einen entscheidenden Schritt in der demokratischen Transition des Landes: Mit dem verfassungsgemäßen Ende der 12-jährigen Amtszeit von Präsidentin Johnson Sirleaf steht der erste friedlichen Machtwechsel seit 1944 bevor.

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Friedenssicherung

    Weltfriedenstag der Vereinten Nationen: seine Symbolik und Bedeutung in der Agenda 2030

    Am 21. September begehen wir den „Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen“. Warum ist es wichtig, in diesem Kontext, Bezug zur Agenda 2030 zu nehmen? Regine Mehl vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik sagt: Die Agenda 2030 formuliert anspruchsvolle Eckpunkte für die Friedensfrage. Um dem Friedensziel ein starkes Fundament zu verleihen, müssen insbesondere die in der Agenda 2030 eingeforderten Partnerschaften eingegangen und Kohärenz zwischen den Zielen geschaffen werden.

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Klimaschutz (SDG 13)

    Wir schaffen uns ab, ganz demokratisch: Plädoyer für eine lebensfreundliche Demokratie

    Auszählung einer Wahl in Timor-Leste (© UN Photo/Martine Perret)

    Am 15. September eines jeden Jahres begehen die Vereinten Nationen den „Internationalen Tag der Demokratie“. Ein passender Anlass, um ernüchtert festzustellen: Trotz Demokratie setzen wir als Gesellschaft seit Jahrzehnten eine friedliche und stabile Zukunft aufs Spiel. Besonders bei komplexen Bedrohungen, wie zum Beispiel dem Klimawandel, lädt die Demokratie dazu ein, Probleme aufzuschieben anstatt sie zu lösen. Die Transformation zur Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn wir unsere Demokratie ändern, schreibt Okka Lou Mathis vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik .

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Guatemala im Streit mit der UNO

    Der Botschafter Guatemalas bei den Vereinten Nationen

    Der Präsident Guatemalas, Jimmy Morales, hat versucht den UNO-Chefermittler der Sonderkommission gegen Korruption ausweisen zu lassen, nachdem dieser die Aufhebung der Immunität Morales‘ beantragt hatte. Das guatemaltekische Verfassungsgericht stoppte den Antrag jedoch. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär Guterres zeigte sich bestürzt und bezeichnete den Versuch der Ausweisung als schockierend.

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  • Menschliche Entwicklung Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Erneuerbare Energie (SDG 7) Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Steinkohleabbau in Kolumbien: Zerstörung der Lebensgrundlage lokaler Gemeinden?

    © Kolko e.V.

    Riesige Mengen Steinkohle werden täglich im kolumbianischen Bundesstaat La Guajira für den Export gefördert. Löcher werden in die Erde gerissen, dabei kommen große Mengen Staub in die Luft und es werden enorme Mengen Wasser verbraucht. Doch während die Unternehmen am Steinkohleabbau verdienen, ist für die umliegenden Gemeinden - entgegen vertraglicher Abmachungen - noch nicht einmal die Trinkwasserversorgung gewährleistet. Die Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung, die unter anderem Zugang zur einer sauberen Trinkwasserversorgung zusagt, steht in Gefahr. Ein Gastbeitrag von Alexandra Huck.

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  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Menschliche Entwicklung Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17)

    Umgang mit Autokratien: Helfen die globalen Nachhaltigkeitsziele?

    Wandel durch Annäherung oder Ablehnung? Sanktionen oder Dialog? Die jüngsten Ereignisse in der Türkei und die Stagnation von Demokratisierungs-prozessen weltweit stellen uns vor die brisante Frage: Wie soll die europäische und deutsche Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik auf autokratisch regierte Staaten reagieren? Kai Striebinger und Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik gehen der Frage nach, welche Rolle die SDGs bei dieser Frage spielen.

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Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung