Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015 UN-Aktuell Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

UN und Deutschland legen SDG-Umsetzungsberichte vor

Vom 11. - 20. Juli 2016 hat in New York das erste High Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) stattgefunden. Das Forum soll fortan einmal jährlich stattfinden, um über den Stand der Umsetzung der im vergangenen Jahr beschlossenen Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) zu beraten.

 

Deutschland stellt nationalen Umsetzungsbericht vor

Als einer von insgesamt 22 Staaten hat Deutschland einen der ersten freiwilligen Umsetzungsberichte auf nationaler Ebene vorgestellt. Die deutschsprachige Fassung des Berichts kann hier heruntergeladen werden. In dem Bericht unterstreicht die Bundesregierung, dass die Verabschiedung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung ein Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Vereinten Nationen ist. Die Agenda sei ein "Bekenntnis der Welt zur Interdependenz und ein Orientierungsrahmen zur gemeinsamen Bewältigung der Krisen". Weiter heißt es, Deutschland habe sich "von Beginn an zu einer ambitionierten Umsetzung der Agenda bekannt" und profitiere dabei davon, dass es bereits auf eine "Tradition der Nachhaltigkeit" zurückblicken könne.

Neben Deutschland haben Ägypten, China, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Kolumbien, Madargascar, Marokko, Mexiko, Montenegro, Norwegen, die Philippinen, Samoa, die Schweiz, Sierra Leone, Südkorea, Togo, die Türkei, Uganda und Venezuela erste nationale Umsetzungsberichte vorgelegt.

 

Erster UN-Umsetzungsbericht erschienen

Wie bereits in der Vergangenheit für die Milleniumsentwicklungsziele (MDGs) geschehen, haben auch die Vereinten Nationen einen ersten globalen SDG-Umsetzungsbericht veröffentlicht. Im Vorwort unterstreicht UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, dass die SDGs in der Tradition der MDGs stehen. Es sei wichtig, die Umsetzung der Ziele als eine Chance zu sehen und von Anfang an auf eine gute Datengrundlage zu stellen. Den erhobenen Zahlen zur Folge lebt derzeit immer noch jeder 8. Mensch in extremer Armut. Von Mangel an Zugang zu sauberem Trinkwasser sind weltweit demnach beispielsweise mehr als 2 Milliarde Menschen betroffen.

In den kommenden Tagen werden wir auf dem DGVN-Portal www.menschliche-entwicklung-staerken.de in weiteren Artikeln ausführlicher sowohl über den deutschen Umsetzungsbericht als auch den UN-Bericht informieren.

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