Ziel 5: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen

Während 19 Prozent der 15 bis 49-jährigen Mädchen und Frauen weltweit angaben in den letzten zwölf Monaten körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch einen Intimpartner erlitten zu haben, ist einerseits die Verheiratung von unter 15-jährigen von 11 Prozent der Mädchen weltweit im Jahr 2000 auf 8 Prozent im Jahr 2015 gesunken, andererseits sind Schwangerschaften bei Jugendlichen zwischen 2002 und 2015 weltweit um 21 Prozent gesunken, in Zentral- und Südasien sogar um 50 Prozent. Der Anteil von Frauen in Parlamenten liegt 2017 weltweit bei lediglich 23,4 Prozent, immerhin 10 Prozentpunkte höher als 2000.

Zu den genau definierten Unterzielen des fünften Ziels für nachhaltige Entwicklung zählt beispielsweise, „alle schädlichen Praktiken  wie Kinderheirat, Frühverheiratung und Zwangsheirat sowie die Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen zu beseitigen“. 

  • COP23 Klimaschutz (SDG 13) Veranstaltungsbericht Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5)

    Jugendklimakonferenz COY13

    Teilnehmende der COY13 (Foto: COY13)

    Vom 2. - 4. November 2017 hat in Bonn die 13. Jugendklimakonferenz (COY13) stattgefunden. Über 1.300 junge Menschen aus über 100 Ländern tauschten sich über ihre Erfahrungen mit dem Klimawandel aus und diskutieren über Lösungsansätze für den Klimawandel, Klimagerechtigkeit für zukünftige Generationen, nachhaltige Entwicklung und ihre Erwartungen an die anstehende UN-Klimakonferenz (COP23). Die DGVN hat sich mit mehreren Workshops beispielsweise zu Gendergerechtigkeit und Klima sowie Hintergrundgesprächen an der Konferenz beteiligt.

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  • Deutschland & die Agenda 2030 Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3) Klimaschutz (SDG 13) Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12) Erneuerbare Energie (SDG 7) Wasser und sanitäre Einrichtungen (SDG 6)

    Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – ein Paradigmenwechsel?

    Soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und in­ternationale Verantwortung sind Leitprinzipien, an denen sich politisches Handeln ausrichten muss. Die Deutsche Nachhaltigkeits-strategie ist dazu ein wichtiger Schritt. Für eine konsequente Umsetzung der Agenda 2030 in und durch Deutschland ist sie aus Sicht der Organisation Women Engage for a Common Future (WECF) allerdings noch keine hinreichende Grundlage. WECF fordert deshalb die neue Bundesregierung auf, die Nachhaltigkeitsstrategie kohärent und ressortübergreifend weiterzuentwickeln, damit nachhaltige Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit ohne weitere Verzögerung ermöglicht und eingeleitet wird.

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  • Terrorismus Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5)

    Frauen, Männer und Extremismus

    © UN Women/Christopher Herwig

    Gewaltbereiter Extremismus nimmt zu. Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts stieg die Zahl der Todesopfer um fast das Neunfache: von 3.329 im Jahr 2000 auf 29.296 im Jahr 2015. Deshalb erklärte der neue VN-Generalsekretär die Extremismus- und Terrorismusprävention zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit. Im März schlug Guterres den Mitgliedstaaten im Rahmen der VN-Counter-Terrorism-Strategie die Gründung des neuen „Office of Counter-Terrorism“ vor; Extremismusprävention nimmt hierbei einen prominenten Platz ein. Unsere Autorin Kristina Lunz argumentiert, dass Geschlechterdynamiken dekonstruiert werden müssen, um Extremismus vollständig zu verstehen. Denn erst dann kann in einem zweiten Schritt nachhaltige Präventionsarbeit geleistet werden.

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  • DGVN-Nachrichten UN-Aktuell Frauenrechte Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5)

    Die DGVN-Jugendbeobachterinnen bei der 61. UN-Frauenrechtskommission und dem Jugendforum

    Die Jugendbeobachterinnen der DGVN mit UN Assistant Secretary-General und Deputy Executive Director von UN Women Lakshmi Puri

    Dieses Jahr schickte die DGVN erstmalig zwei Jugend-beobachterinnen zur 61. Frauenrechts-kommission und zum vorgeschalteten Jugendforum. Als Jugendvertreterinnen wurden Tiaji Sio und Eva Ritte für eine Woche nach New York geschickt. Sie berichten von ihren Erlebnissen.

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  • Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Menschenrechte & Ökologie Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030

    Chancen und Gefahren für Frauen in der Tourismusbranche

    Eine Gruppe von Frauen des Globalen Südens trägt Gegenstände auf ihren Köpfen.

    Frauen machen die Betten in Londoner Hotelzimmern, Frauen verkaufen die Souvenirs auf Nairobis Straßen, Frauen schrubben die Böden in Buenos Aires' Bars: Mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer arbeiten weltweit in der Tourismusbranche. Besonders in wirtschaftlich schwächeren Ländern ist diese oft die Hauptmöglichkeit, Geld zu verdienen. Frauen profitieren davon jedoch nicht immer.

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  • Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Menschenrechte & Ökologie Katastrophen

    Klimagerechtigkeit und Geschlecht: Warum Frauen besonders anfällig für Klimawandel & Naturkatastrophen sind

    © Mongkhonsawat Luengvorapant/Oxfam

    Was die Flut den Frauen angetan hat, zeigt eine schreckliche Zahl: Vier Mal so viele Frauen wie Männer riss der Tsunami in Südostasien 2004 mancherorts in den Tod. Naturkatastrophen unterscheiden nach Geschlecht. Die globale Erderwärmung und der von Menschen verursachte Klimawandel führen dazu, dass sie immer häufiger auftreten. Weltweit sind Frauen stärker vom Klimawandel betroffen als Männer. Besonders verheerend ist das in ländlichen Regionen des Globalen Südens.

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  • Meinung Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8) Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5)

    Myanmar – reiches Land mit armen Menschen

    Kommiteegebäude des neuen Parlaments (© Gabriele Köhler)

    In diesem Monat reisten DGVN-Mitglieder zu einer Studienreise nach Myanmar – ein Land, das wegen seiner mutigen Schritte hin zur Demokratie derzeit oft im Blickfeld von Medien und politischer Diskussionen ist. Anlässlich des Besuchs von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier nach Maynmar in dieser Woche, kommentiert unser Vorstandsmitglied und Studienreisen-Teilnehmerin Gabriele Köhler Herausforderungen und Chancen in dem Land und weist auf die Notwenmdigkeit einer Umverteilungspoltikm hin, um die weiterhin verbreitete Armut zu bekämpfen.

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  • Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Zivilgesellschaft Nahost UN-Aktuell

    Israels Grenzgängerin: Ein Portrait der israelischen UN-Jugenddelegierten

    Rasha Athamni auf dem Jerusalemer Markt

    Sie ist jung, arabisch und kämpft. Kein Einzelfall in Israel. Doch Rasha Athamni führt einen besonderen Kampf - ohne Messer, Waffen, Anfeindungen. Sie kämpft für den jüdischen Staat. Als Araberin. Ihr Heimatland will sie gleichberechtigt mitgestalten, auch beruflich. Als erste arabische Botschafterin möchte sie Israel in der Welt vertreten. Es passt zu ihr, das Leben als Grenzgängerin. Denn Grenzen im eigenen Land überwindet sie schon jetzt.

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  • Menschenrechte & Entwicklung Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Konflikte & Brennpunkte Friedenssicherung Menschliche Sicherheit Frauenrechte Sicherheitsfragen & Menschenrechte

    Feminist Foreign Policy – für ein neues Paradigma für nachhaltigen Frieden?

    © UN Photo/Martine Perret

    Terror, Konflikte und zunehmender Nationalismus - auch 2016 kommt die Welt nicht zur Ruhe. Was ist radikal genug um traditionelle Außenpolitik zu transformieren und nachhaltigen Frieden weltweit zu fördern? Kristina Lunz argumentiert in einem Meinungsbeitrag, dass internationale Politik feministischer werden muss. Die Wahl Schwedens, dessen Außenministerin Margot Wallström eine ‚feminist foreign policy’ verkündet hat, in den UN-Sicherheitsrat sieht sie als ein Zeichen der Hoffnung.

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  • Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Frauenrechte

    Platz für alle? Gleichberechtigung im öffentlichen Raum

    © UN Women: Violence must end.

    Silvester in Köln wurde sie sichtbar. Sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum. In vielen Ländern erreicht sie nicht die Schlagzeilen, aber den Alltag vieler Frauen. Sei es auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Wasserstellen, in Parks – vielerorts fühlen sich Mädchen und Frauen nicht sicher vor sexualisierter Gewalt. Dabei ist ihr einziges „Vergehen“: Sie bewegen sich im öffentlichen Raum. Das Gesicht der Gewalt ist vielseitig: verbale Belästigungen zählen genauso dazu wie körperliches Bedrängen, Vergewaltigungen bis hin zu Femiziden, der Ermordung von Frauen aufgrund ihrer Geschlechtzugehörigkeit.

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Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung