Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Von 2000 bis 2015 fiel die globale Müttersterblichkeitsrate bereits um ein Drittel. Dennoch starben 2015 weltweit 303.000 Frauen während der Schwangerschaft oder Geburt. Zudem starben 2015 knapp 6 Millionen Kinder unter fünf Jahren, zumeist aus vermeidbaren Ursachen. Auch Verschmutzung der Außenluft, verursacht durch Verkehr, Industrie, Verbrennung von Abfällen und Brennstoffen im Haushalt trug 2012 mit über 3 Millionen Toten zu ungesunden Lebensbedingungen bei.

Zu den genau definierten Unterzielen des dritten Ziels für nachhaltige Entwicklung zählt beispielsweise „die allgemeine Gesundheitsversorgung, einschließlich der Absicherung gegen finanzielle Risiken, den Zugang  zu hochwertigen grundlegenden Gesundheitsdiensten und den Zugang zu sicheren, wirksamen,  hochwertigen und bezahlbaren unentbehrlichen Arzneimitteln und Impfstoffen für alle zu erreichen“.

  • Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Weltbevölkerungsbericht 2017: Mehrdimensionale Ungleichheit verringern

    Titelseite Weltbevölkerungsbericht 2017 - Deutsche Kurzfassung (Foto: Andrew McConnell/IRC/Panos Pictures)

    Ungleichheiten im Bereich der reproduktiven Gesundheit wirken sich auf Gesellschaften negativ aus, vom einzelnen Menschen bis hin zu ganzen Nationen. Welche Folgen damit verbunden sind und wie sich der Teufelskreis von Armut und Ungleichheit durch eine bessere Gesundheitsvorsorge und -versorgung durchbrechen lässt, zeigt der diesjährige Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA).

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  • Deutschland & die Agenda 2030 Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3) Klimaschutz (SDG 13) Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12) Erneuerbare Energie (SDG 7) Wasser und sanitäre Einrichtungen (SDG 6)

    Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – ein Paradigmenwechsel?

    Soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und in­ternationale Verantwortung sind Leitprinzipien, an denen sich politisches Handeln ausrichten muss. Die Deutsche Nachhaltigkeits-strategie ist dazu ein wichtiger Schritt. Für eine konsequente Umsetzung der Agenda 2030 in und durch Deutschland ist sie aus Sicht der Organisation Women Engage for a Common Future (WECF) allerdings noch keine hinreichende Grundlage. WECF fordert deshalb die neue Bundesregierung auf, die Nachhaltigkeitsstrategie kohärent und ressortübergreifend weiterzuentwickeln, damit nachhaltige Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit ohne weitere Verzögerung ermöglicht und eingeleitet wird.

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  • Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Die Weltgesundheitsorganisation zwischen Hoffnung und Ernüchterung

    Im April machte die Weltgesundheits- organisation (WHO) mit gleich zwei optimistischen Berichten Hoffnung auf Erfolg im Kampf gegen globale Gesundheitsbedrohungen. In der Tat zeigen die gezielten Präventions- sowie Behandlungskampagnen der Organisation besonders im globalen Süden Wirkung. Getrübt wird das Bild durch die lange Liste akuter humanitärer Krisen und dem damit einhergehenden Zusammenbruch der Gesundheitssysteme in den betroffenen Regionen. Die Notlagen in Nigeria, Südsudan und dem Nahen Osten stellen die Organisation derzeit vor eine enorme Herausforderung.

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  • Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    AIDS besiegen – bis 2030?

    „Ich habe Angst, dass wir es nicht schaffen“. Mit diesen ernüchternden Worten eröffnete UNAIDS-Direktor Michel Sidibé die 21. Welt-Aids-Konferenz. Bis 2030 – so die Vision – soll Aids besiegt sein. Ein ambitioniertes Ziel. Das wissen auch die rund 18 000 Teilnehmer, die aus allen Teilen der Welt in die südafrikanische Küstenstadt Durban reisten. Mit sich brachten sie ihren Kampfesgeist. Den werden sie brauchen.

     

     

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  • Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Dicke Luft über den Städten

    Rauchende Schornsteine: Starke Luftverschmutzung hat verheerende Folgen für die Gesundheit (Foto: Christina Kamp)

    Ob Peking, Delhi oder Jakarta – es sind vor allem die asiatischen Megastädte, die mit ihrer dramatischen Luftverschmutzung immer wieder traurige Schlagzeilen machen. Wie besorgniserregend die Situation aber auch in vielen weiteren Städten der Welt ist, zeigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihren neuen Daten zur globalen Luftverschmutzung.

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  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Gesundheit 2015: Von den Millenniums-Entwicklungszielen zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung

    Cover WHO-Bericht "Health in 2015: from MDGs to SDGs"

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine neue umfassende Analyse globaler Gesundheitstrends seit dem Jahr 2000 und eine Einschätzung der Herausforderungen für die kommenden 15 Jahre vorgelegt. Unter dem Titel "Health in 2015: from MDGs to SDGs" werden Maßnahmen beschrieben, denen Priorität beigemessen werden sollte, um im Bereich Gesundheit die neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erreichen.

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  • Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Weniger Erkrankungen und ein längeres Leben

    Ein Arzt untersucht den Blutdruck einer Patientin

    Um neun Jahre hat sich die Lebenserwartung von Menschen in armen Ländern seit 1990 erhöht. Eine geradezu sensationelle Steigerung. Dazu hat die Verbesserung der Gesundheitsversorgung wesentlich beigetragen. Und doch bleiben in den Entwicklungsländern noch zahlreiche ungelöste Aufgaben. So ist der Kampf gegen die hohe Müttersterblichkeit bei der Geburt ihrer Kinder noch längst nicht gewonnen, und auch die Kindersterblichkeit ist nach wie vor hoch. Ein Grundproblem: Viele Armen haben weiterhin keinen Zugang zu einer Gesundheitsversorgung und riskieren bei jeder Krankheit und bei jeder Geburt ihr Leben.

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  • Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Kleine Stiche mit schlimmen Folgen

    Junge mit Ball an einem Wasserlauf, im Hintergrund stilisiert der große Schatten eines Moskitos

    Mehr als eine Milliarde Menschen pro Jahr infizieren sich mit Krankheiten wie Malaria, Dengue- oder Gelbfieber. Die Erreger dieser Krankheiten werden durch Mücken, Zecken und andere Blutsauger übertragen. Mehr als eine Million Menschen sterben daran. Zum diesjährigen Weltgesundheitstag am 7. April stellt die Weltgesundheitsorganisation das Thema "vektorübertragene Krankheiten" in den Mittelpunkt. Sie schätzt, dass diese Krankheiten weltweit rund 17 Prozent der Krankheitslast ausmachen. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist gefährdet.

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  • Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Welt-Krebs-Bericht 2014

    Rauch strömt aus einem Frauenmund. Nahaufnahme.

    Die Weltgesundheits-organisation (WHO) hat neueste Zahlen zu weltweiten Krebserkrankungen veröffentlicht. 2012 erkrankten rund 14 Millionen Menschen an Krebs. 8,5 Millionen Betroffene sind im gleichen Jahr daran gestorben. Für die nächsten 20 Jahre prognostiziert die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) einen Anstieg der Erkrankungen von über 60 Prozent. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen könnte somit auf 22 Millionen steigen.

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  • UN-Aktuell Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3) Syrien Menschenrechte aktuell Kinderrechte

    Zerstörte Leben

    Kinder spielen mit den Überresten von Waffen

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien hat dramatische Folgen für die Zivilbevölkerung im Land. Das Gesundheitssystem ist weitgehend zusammengebrochen. Vor allem Kinder leiden besonders unter den Auswirkungen des Konflikts. Durch den mangelhaften Zustand der Gesundheitsversorgung im Land ist es nun zum Ausbruch der lebensgefährlichen Kinderkrankheit Polio gekommen, die als nahezu ausgerottet galt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) versuchen nun durch eine umfassende Impfkampagne die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung