Ziel 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

In Ländern mit höherer Einkommensungleichheit war die Rate vorsätzlicher Tötungen 2015 neunmal höher als in Ländern mit niedriger Einkommensungleichheit. In den 76 Ländern, für die für 2005 bis 2016 Daten vorlagen, waren 80 Prozent der Kinder zwischen 1 und 14 Jahren regelmäßig psychologischer Aggression und/oder körperlicher Züchtigung ausgesetzt. Zwischen 2012 und 2014 zeigten polizeiliche Ermittlungen mehr als 570 verschiedene Menschenhandelswege auf, die kreuz und quer durch die ganze Welt verliefen. Die große Mehrheit der 2014 ermittelten Opfer von Menschenhandel waren Mädchen und Frauen; mehr als ein Viertel waren Kinder.

Daher zählt zu den genauer definierten Unterzielen des sechzehnten Ziels für nachhaltige Entwicklung beispielsweise „Missbrauch und Ausbeutung von Kindern, den Kinderhandel, Folter und alle Formen von Gewalt gegen Kinder zu beenden“. 

  • Friedenssicherung Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16)

    Wahlen in Liberia – Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Frieden?

    Frauen Polizistinnen und Präsidentin

    Am 10. Oktober 2017 wählt Liberia eine oder einen neuen Präsidenten bzw. eine neue Präsidentin, der oder die in die Fußstapfen der amtierenden Staatschefin Ellen Johnson Sirleaf treten soll. Die dritten Wahlen seit Ende des liberianischen Bürgerkriegs 2003 werden nicht nur in Liberia, sondern auch im Ausland mit großer Spannung verfolgt. Für viele politische BeobachterInnen markiert die anstehende Amtsübergabe einen entscheidenden Schritt in der demokratischen Transition des Landes: Mit dem verfassungsgemäßen Ende der 12-jährigen Amtszeit von Präsidentin Johnson Sirleaf steht der erste friedlichen Machtwechsel seit 1944 bevor.

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Friedenssicherung

    Weltfriedenstag der Vereinten Nationen: seine Symbolik und Bedeutung in der Agenda 2030

    Am 21. September begehen wir den „Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen“. Warum ist es wichtig, in diesem Kontext, Bezug zur Agenda 2030 zu nehmen? Regine Mehl vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik sagt: Die Agenda 2030 formuliert anspruchsvolle Eckpunkte für die Friedensfrage. Um dem Friedensziel ein starkes Fundament zu verleihen, müssen insbesondere die in der Agenda 2030 eingeforderten Partnerschaften eingegangen und Kohärenz zwischen den Zielen geschaffen werden.

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Klimaschutz (SDG 13) Politik & Gesellschaft

    Wir schaffen uns ab, ganz demokratisch: Plädoyer für eine lebensfreundliche Demokratie

    Auszählung einer Wahl in Timor-Leste (© UN Photo/Martine Perret)

    Am 15. September eines jeden Jahres begehen die Vereinten Nationen den „Internationalen Tag der Demokratie“. Ein passender Anlass, um ernüchtert festzustellen: Trotz Demokratie setzen wir als Gesellschaft seit Jahrzehnten eine friedliche und stabile Zukunft aufs Spiel. Besonders bei komplexen Bedrohungen, wie zum Beispiel dem Klimawandel, lädt die Demokratie dazu ein, Probleme aufzuschieben anstatt sie zu lösen. Die Transformation zur Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn wir unsere Demokratie ändern, schreibt Okka Lou Mathis vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik .

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Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung