Ziel 14: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Ozeane bedecken fast Dreiviertel der Erde und sind damit ihr größtes Ökosystem. Die jüngsten Teilerfolge beim Schutz der Ozeane geraten durch die zunehmend nachteiligen
Auswirkungen des Klimawandels (darunter die Ozeanversauerung), Überfischung und Meeresverschmutzung in Gefahr. Der Anteil der weltweit überfischten Bestände – die sich also auf einem biologisch nicht nachhaltigen Niveau befinden – stieg von 1974 bis 2013 von 10 auf 31 Prozent. Die Ozeane nehmen bis zu 30 Prozent des jährlichen anthropogenen CO2-Ausstoßes auf. Das aufgenommene CO2 hat allerdings einen erhöhten Säuregehalt des Meerwassers zur Folge, was die Schalen und Skelette vieler Meeresarten schwächt.

Daher zählt zu den genauer definierten Unterzielen des vierzehnten Ziels für nachhaltige Entwicklung beispielsweise die „Meeres- und Küstenökosysteme nachhaltig zu bewirtschaften und zu schützen, um u.a. durch Stärkung ihrer Resilienz erhebliche nachteilige  Auswirkungen zu vermeiden, und Maßnahmen zu ihrer Wiederherstellung zu ergreifen, damit die Meere wieder gesund und produktiv werden“.

  • UN-Aktuell Leben unter dem Wasser (SDG 14)

    Erster UN-Sondergesandter für Ozeane ernannt

    Der neue UN-Sondergesandte für Ozeane Peter Thomson (© UN Photo/Eskinder Debebe)

    UN-Generalsekretär António Guterres hat den Fidschianer Peter Thomson zum ersten Sondergesandten der Vereinten Nationen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Weltmeere ernannt. Im Nachgang der UN-Ozeankonferenz, die im Juni unter Leitung von Fidschi und Schweden stattgefunden hat, soll der Sondergesandte die Umsetzung der Ergebnisse der Konferenz und des Ziels für nachhaltige Entwicklung Nr. 14 "Leben unter Wasser" vorantreiben.

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  • Leben unter dem Wasser (SDG 14) Veranstaltungsbericht Politik & Gesellschaft

    Meeresschutz: Handeln überfällig

    Erstmals hat sich eine UN-Konferenz dem nachhaltigen Schutz der Ozeane verschrieben. Die UN-Ozeankonferenz hat vom 5. Juni - 9. Juni in New York stattgefunden. Mit einer Diskussionsveranstaltung und einer Live-Schaltung ins UN-Hauptquartier griffen die DGVN und die Schwedische Botschaft in Berlin das Thema auf. Deutlich wurde, wie wichtig und gleichzeitig wie komplex ein Umsteuern ist.

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  • Leben an Land (SDG 15) Leben unter dem Wasser (SDG 14) Menschenrechte & Ökologie

    „Make biodiversity great again!“

    Am von den Vereinten Nationen ausgerufenen internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai blicken viele besorgt in die USA. Dort hat Donald Trump in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft bewiesen, dass Umwelt- und Klimaschutz nicht zu den Prioritäten seiner Präsidentschaft zählen. Vielmehr versucht seine Administration, Umweltregulierungen aus der Obama-Ära zurückzufahren. Der diesjährige Tag der Biodiversität steht unter dem Thema Tourismus – eine Industrie, die in den USA rund 3 Prozent zum BIP beiträgt. Für die Biodiversitätsexpertin Carmen Richerzhagen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und ihre Co-Autorin Marianne Alker von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steht daher fest: Die USA müssen Ihre Umwelt- und Artenvielfalt endlich als nachhaltige Ressource verstehen. Mehr dazu sowie was es mit der Motte Neopalpa donaldtrumpi und dem so-genannten „Trump-Index“ auf sich hat, erfahren Sie in der neuen Aktuellen Kolumne.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung