Ziel 10: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

In 49 von 83 Ländern, für die Daten für den Zeitraum 2011-2015 vorliegen, wuchs das Pro-Kopf-Einkommen der ärmsten 40 Prozent der Bevölkerung schneller als der nationale Durchschnitt, wodurch sich die Einkommensungleichheit verringerte. Die Stimmrechtsanteile der Entwicklungsländer haben sich zwar im Internationalen Währungsfonds erhöht, liegen aber in vielen internationalen Organisationen nach wie vor weit unter ihrem Mitgliederanteil. Im internationalen Handel erhalten am wenigsten entwickelte Länder weiter bevorzugte Zugangsbedingungen: der Anteil der Zolltariflinien, bei denen Exporte aus diesen
Ländern von Zöllen befreit sind, stieg von 2005 bis 2015 von 49 auf 65 Prozent.

Genauer definierte Unterziele des zehnten Ziels für nachhaltige Entwicklung für Ungleichheitsverringerung sind beispielsweise „Chancengleichheit zu gewährleisten und Ungleichheit der Ergebnisse zu reduzieren, namentlich durch die Abschaffung diskriminierender Gesetze, Politiken und Praktiken und die Förderung geeigneter gesetzgeberischer, politischer und sonstiger Maßnahmen in dieser Hinsicht“.

  • Klimaschutz (SDG 13) Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) Klimaflucht

    Klimafolgekosten: Währung menschliches Leiden

    Der Taifun Haiyan zerstörte 90 Prozent der Kokosnusspalmen in Leyte, Philippinen, 2014. (Quelle: Oxfam/Jan Kowalzig)

    Es steht außer Frage, dass das der Klimawandel vom Menschen verursacht ist und dessen Auswirkungen gravierend sind. Auch dass die Folgen des Klimawandels Menschen unterschiedlich stark treffen ist offensichtlich. Doch die Berechnung der Kosten des Klimawandels ist komplex und stößt an Grenzen. Vor allem dann, wenn es um dessen gesellschaftliche Auswirkungen geht.

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  • Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

    Weltbevölkerungsbericht 2017: Mehrdimensionale Ungleichheit verringern

    Titelseite Weltbevölkerungsbericht 2017 - Deutsche Kurzfassung (Foto: Andrew McConnell/IRC/Panos Pictures)

    Ungleichheiten im Bereich der reproduktiven Gesundheit wirken sich auf Gesellschaften negativ aus, vom einzelnen Menschen bis hin zu ganzen Nationen. Welche Folgen damit verbunden sind und wie sich der Teufelskreis von Armut und Ungleichheit durch eine bessere Gesundheitsvorsorge und -versorgung durchbrechen lässt, zeigt der diesjährige Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA).

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  • Deutschland & die Agenda 2030 Gendergerechtigkeit & Frauenrechte (SDG 5) Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3) Klimaschutz (SDG 13) Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) Verantwortungsvoller Konsum (SDG 12) Erneuerbare Energie (SDG 7) Wasser und sanitäre Einrichtungen (SDG 6)

    Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – ein Paradigmenwechsel?

    Soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und in­ternationale Verantwortung sind Leitprinzipien, an denen sich politisches Handeln ausrichten muss. Die Deutsche Nachhaltigkeits-strategie ist dazu ein wichtiger Schritt. Für eine konsequente Umsetzung der Agenda 2030 in und durch Deutschland ist sie aus Sicht der Organisation Women Engage for a Common Future (WECF) allerdings noch keine hinreichende Grundlage. WECF fordert deshalb die neue Bundesregierung auf, die Nachhaltigkeitsstrategie kohärent und ressortübergreifend weiterzuentwickeln, damit nachhaltige Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit ohne weitere Verzögerung ermöglicht und eingeleitet wird.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung