Ziel 1: Armut in all ihren Formen und überall beenden

Die internationale Armutsgrenze liegt im Jahr 2017 bei 1,90 US-Dollar pro Kopf und Tag. Während 1999 noch etwa 1,7 Milliarden Millionen Menschen unter der Armutsgrenze lebten (die zu diesem Zeitpunkt bei 1,25 US-Dollar lag), sind es 2017 noch ca. 760 Millionen, was ca. 10 Prozent aller Beschäftigten weltweit inklusive ihrer Familien entspricht. Junge Menschen sind besonders betroffen und soziale Schutzsysteme erfassen lediglich 22 Prozent der Weltbevölkerung.

Zu den genau definierten Unterzielen des ersten Ziels für nachhaltige Entwicklung zählt beispielsweise den „Anteil der Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, die in Armut in all ihren Dimensionen nach der jeweiligen nationalen Definition leben, mindestens um die Hälfte zu senken“.

  • Keine Armut (SDG 1) Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17)

    Globale Armutsbekämpfung und Stärkung der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit – zwei zentrale Aufgaben der neuen Bundesregierung

    Merkel und Ban Ki-Moon mit Beraterstab

    Eine der größten Herausforderungen der Staatengemeinschaft ist die Bekämpfung der globalen Armut. Auch Deutschland beteiligt sich an der Bewältigung dieser Aufgabe, nicht zuletzt über seine Beitragszahlungen an die Vereinten Nationen und ihre auf diesem Feld tätigen Sonderorganisationen. Welche Rolle aber wird der Armutsbekämpfung in der außenpolitischen Agenda der neuen Bundesregierung zukommen?

    Weiterlesen

  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Keine Armut (SDG 1)

    Karibik: Wirksamere Sozialpolitik und erhöhte Widerstandsfähigkeit unverzichtbar

    Titelseite der Studie ist sehr bunt

    „Die Verletzlichkeit der Karibik nimmt zu. Die Region sieht sich mit einer zunehmenden multidimensionalen Armut konfrontiert. Es gab im Laufe der letzten Jahrzehnte ein anhaltend niedriges Wachstum und eine Erosion früherer Erfolge auf dem Gebiet der menschlichen Entwicklung.“ Dies schreibt Helen Clark, die Exekutivdirektorin des UN-Entwicklungsprogramms UNDP, im Vorwort des gerade erschienenen regionalen „Berichtes über die menschliche Entwicklung“ für die Karibik.

    Weiterlesen

  • Bevölkerung Keine Armut (SDG 1)

    Gipfel für Humanitäre Hilfe in Istanbul: „Nicht End-, sondern Wendepunkt“

    In einem abgedunktelten Ambiente spricht Ki-moon

    Etwa 130 Millionen Menschen benötigen nach UN-Berechnungen gegenwärtig humanitäre Hilfe. Das ist die schlimmste humanitäre Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch häufig bleibt die Hilfe aus oder ist quantitativ und qualitativ unzureichend. Um dies zu ändern, hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Initiative für den ersten „UN-Gipfel für Humanitäre Hilfe“ in Istanbul ergriffen. Er betonte zum Auftakt des zweitägigen Treffens: „Heute erklären wir: Wir sind eine Menschheit, die eine gemeinsame Verantwortung hat. Lassen Sie uns hier und heute beschließen, dass wir nicht nur die Menschen am Leben erhalten, sondern ihnen die Chance auf ein Leben in Würde geben wollen.“

    Weiterlesen

  • Ziele für nachhaltige Entwicklung/Post-2015 UN-Aktuell Ziele für nachhaltige Entwicklung/Agenda 2030 Vereinte Nationen & int. Organisationen Keine Armut (SDG 1)

    Eine Zwischenbilanz: 50 Jahre UN-Entwicklungsprogramm UNDP

    Drei Männer bauen in einer offenen, baumlosen Landschaft an einer schulterhohen Steinmauer

    „Unser Ziel ist klar. Unsere Mission lässt sich erfüllen. Und unser Zielpunkt ist in Sicht: ein Ende der extremen Armut, ein Leben in Frieden und Würde für alle.“ So beschrieb UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am 28. September 2015 vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen seine Vision für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030. Bei der Verwirklichung dieser Vision kommt dem UN-Entwicklungsprogramm eine zentrale Rolle zu. UNDP feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

    Weiterlesen

  • Weitere Nachrichten im Archiv

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung