• Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17) Zivilgesellschaft

    "Our Country First" stoppen. Das schlimmste verhindern ist nicht genug.

    Blick auf die Skyline von Manhattan aus dem UN-Gebäude in New York (© UN Photo/Kim Haughton)

    Wir leben in angespannten Zeiten. Die Welt(wirtschaft) und politischen Problemlagen sind immer stärker global vernetzt. Jedoch prägt die neue Internationale der Nationalisten die Debatten internationaler Politik: Die Trump-Regierung stellt das Pariser Klimaabkommen zur Disposition und attackiert die Vereinten Nationen, Putin hat mit der Krim-Annexion sein schwieriges Verhältnis zum Völkerrecht unterstrichen. Es droht eine Zerstörung des Multilateralismus. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) glaubt, es ist an der Zeit, nicht nur das Schlimmste zu verhindern, sonderm dem Aufstand der Nationalisten müssten starke Allianzen für eine globale Kooperationskultur und nachhaltige Gestaltung der Globalisierung entgegengestellt werden.

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  • Menschenrechte aktuell Wasser und sanitäre Einrichtungen (SDG 6)

    Das Menschenrecht auf Wasser auf dem Prüfstand

    Eine Tonne wird mit Wasser aufgefüllt während viele Menschen und um ihn herum stehen und nach ihm greifen

    Das Menschenrecht auf Wasser ist sieben Jahre alt geworden und die Vereinten Nationen nehmen das neue Jahr 2018 zum Anlass, seine Umsetzung zu überprüfen. Obwohl die Überprüfung noch nicht abgeschlossen ist, lässt ein Bericht der WHO und UNICEF bereits jetzt erahnen, dass noch ein weiter Weg vor den Mitgliedsstaaten liegt, bis alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Immerhin 71 Prozent der Weltbevölkerung verfügen bereits über diesen Zugang - ein Grund optimistisch zu sein. Doch es bleiben 844 Millionen Menschen, die über gar keinen Zugang verfügen.

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  • Menschenrechte & Entwicklung Sicherheitsfragen & Menschenrechte Migration & Menschenrechte

    Zur Verfolgung und Vertreibung der Rohingya

    Der hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, besucht das Flüchtlingscamp Cox's Bazar für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch. © UNHCR/Roger Arnold

    Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat sich am 5. Dezember in einer Sondersitzung der Verfolgung und Vertreibung der Rohingya aus Myanmars Rakhine-Staat gewidmet. Eine einschlägige Resolution prangert die gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Rakhine-Staat an. DGVN-Vorstandsmitglied Gabriele Köhler betrachtet die aktuellen Entwicklungen und die Situation der Rohingya.

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  • UN-Aktuell Migration Migration & Menschenrechte

    "Making Migration Work for All": Bericht des UN-Generalsekretärs

    © UNICEF/Ashley Gilbertson VII

    UN-Generalsekretär António Guterres hat am 11. Januar 2018 seinen Bericht "Making Migration Work for All" vorgestellt. Der Bericht gilt als wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Globalen Pakts für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, der im Jahr 2018 beschlossen werden soll. Guterres unterstreicht in seinem Bericht, dass weltweite Mobilität trotz zahlreicher großer Herausforderungen grundsätzlich einen positiven Beitrag sowohl für Migrantinnen und Migranten als auch die Aufnahmeländer leisten kann.

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  • Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) Nahost

    Konfrontative Zusammenarbeit: Israel und die Vereinten Nationen

    Premierminister Benjamin Netanjahu bei der VN-Generalversammlung 2017

    Die Beziehung von Israel zu den Vereinten Nationen ist spannungsgeladen. Israels Premier Netanjahu bezeichnete die Vereinten Nationen als "Lügenhaus" vor der Entscheidung der VN-Generalversammlung über den Status von Jerusalem. Wenige Länder haben ein derart vielschichtiges Verhältnis zu den Vereinten Nationen: Scharfe Kritik an der Weltorganisation steht Israels aktivem Engagement innerhalb der UN gegenüber.

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  • Klimaschutz (SDG 13)

    Zwei Jahre nach Paris: Flugverkehrsemissionen – doppelt ausgeklammert

    Flugzeugtragfläche

    Der Tourismussektor kann die Klimaziele von Paris zu Fall bringen, wenn er ungebremst und ohne wirksamen Klimaschutz weiter wächst. Hauptproblem ist der Flugverkehr. Er hat den größten Anteil an den Tourismus-Emissionen und massive Probleme, sie einzudämmen. Doch weder die UN-Klimaverhandlungen noch das „internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung 2017“ haben in diesem Bereich wesentliche Fortschritte gebracht. Wie dringend wirksamer Klimaschutz nötig ist und welche Maßnahmen im Flugverkehr dazu beitragen könnten, zeigen Forschungsergebnisse aus den Niederlanden.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Agenda 2030 & SDGs

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (kurz: SDGs, vom Englischen: Sustainable Development Goals) ist ein globaler Aktionsplan für das Wohl von Mensch und Planet. Mit ihnen setzt sich die gesamte Weltgemeinschaft wegweisende Ziele für die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen und den Schutz des Klimas sowie der natürlichen Umwelt.

Klicken Sie auf die einzelnen Ziele, um mehr zu dem jeweiligen Thema zu erfahren.